Dachgold Blog http://www.dachgold.eu Sonne, Strom und Selbstverbrauch posterous.com Wed, 16 May 2012 07:39:00 -0700 Präsentation der Photovoltaikstudie Österreich/Deutschland http://www.dachgold.eu/prasentation-der-photovoltaikstudie-osterreic http://www.dachgold.eu/prasentation-der-photovoltaikstudie-osterreic

Am 4.6.2012 wird die Photovoltaikstudie Österreich/Deutschland erstmals einem öffentlichen Publikum präsentiert. Die Präsentation gibt Einblicke in die Studie, die weit über den Ergebnisbericht hinausgehen. Interessante Energiedaten, Potentialanalysen und Preisausblicke sind nur ein Bruchteil der umfangreichen Ergebnisse. Eingeladen sind Journalisten, Beamte aus den Energiegremien, Brancheninsider und natürlich Interessierte. 

Bei manchen Browsern kann es durch unterschiedliche Einstellungen zu Darstellungsproblemen beim Anmeldeformular kommen. Die Anmeldung ist deshalb auch online hier möglich.

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  • Wo: Treibhaus - Palais Eschenbach, Eschenbachgasse 11, Wien
  • Wann: Monag, 04.06.2012 18:30-20:30
  • Wer: Alle Interessierten

Bitte unbedingt registrieren, da nur max. 50 Personen teilnehmen können. Eintritt gibt es nicht, jedoch freuen wir uns in gewohnter Treibhaus Tradition über eine Flasche mitgebrachten Wein.

Firmen-Event - Online Event Management mit Ticketing Lösung von amiando

 

Vorab hier die Ergebnispräsentation als Einstimmung, dort werden jedoch auch noch nicht veröffentlichte Informationen präsentiert. 

http://www.slideshare.net/corneliadaniel/ergebnisbericht-photovoltaikstudie-sterreich-deutschland

Wer sie vorab schon kaufen möchte, kann sie hier erwerben.Teilnehmer bekommen jedoch einen Rabattcode für Shareit, es könnte sich also lohnen zu kommen.

 

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Thu, 26 Apr 2012 01:09:00 -0700 PV-Studie nach 1400 Views nun auch auf photovoltaikstudie.de erhältlich http://www.dachgold.eu/pv-studie-nach-1400-views-nun-auch-auf-photov http://www.dachgold.eu/pv-studie-nach-1400-views-nun-auch-auf-photov

Photovoltaikstudie_osterreich_deutschland

Ich freue mich sehr, dass seit dieser Woche die PV-Studie Österreich/Deutschland nun auch über weitere Kanäle vertrieben wird. Unter anderem über die renommierteste Seite für Photovoltaikstudien im deutschen Markt - auf www.photovoltaikstudie.de.

Michael Ziegler ist sowas wie DER Solarstudienguru und führt regelmäßig Befragungen der deutschen Szene durch. So gibt es dort Gehaltsstudien, Anlagenpreisstudien und Modul- sowie Wechselrichterherstellerbefragungen

Bei dieser Art der Bestellung wird die Studie ausschließlich per pdf versandt und wird innerhalb 24 Stunden nach Bestellung geliefert. Oft auch schon prompt nach Bestellung. Deshalb auch der etwas günstigere Preis von € 490,-. zzgl. USt. 

Seit kurzem ist die Studie auch auf share-it erhältlich. Bestellungen sind ab sofort nun auch dort möglich. 

Das Interesse ist nach wie vor sehr groß und ich freue mich über fast 1400 Views auf Slideshare. Wer glaubt, dass die Ergebnispräsentation schon einen Großteil der Informationen umfasst sollte sich bewusst machen, dass in der Studie mehr als 100 informativer Grafiken enthalten sind, die durch viel Detailarbeit gemeinsam mit VEND consulting entstanden sind. 

Hier gibts weitere Infos zur Studie

 

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Tue, 03 Apr 2012 11:56:00 -0700 Energiewende auf Dänisch - Wo Fakten bereits Fakten sind http://www.dachgold.eu/engiewende-auf-danisch http://www.dachgold.eu/engiewende-auf-danisch

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Über den Deutschland Teil des ELEEP-Study Trips habe ich ja bereits berichtet und es ist klar: "Energiewende is the new Zeitgeist". Mitte der Woche ging es aber weiter nach Kopenhagen um ein Land zu erleben, dass noch viel weitgehendere Entscheidungen in Richtung Zero-Emission-Country getroffen hat, als wir uns vorstellen können. Erstaunlich wie wenig man von diesem Land hört. Man hat wohl Angst, noch mehr Länder könnten auf solche Ideen kommen wie die alles andere als "dämlichen Dänen". Ich werde deshalb hier nur die wichtigsten Erkenntnisse aufbereiten und bei manchen Themen einen eigenen Betrag dazu verfassen. 

100% erneuerbar bis 2050 und das mit Regierungsbeschluss und hunderten konkreten Maßnahmen

Während unsereins hier in Österreich sich mit "wischi-waschi-wir-sind-eh-supa-Energiezielen" - die diesen Namen eigentlich nicht verdient haben, abspeisen lassen muss, ist in Dänemark ein unglaublicher Wurf an verpflichtender Energiepolitik gelungen. Das Think-Progress Magazin titelt treffend: 

A True ‘All Of The Above’ Energy Policy: Denmark Affirms Commitment To 100% Renewable Energy By 2050

Da hier alle einzelnen Punkte super aufgelistet sind, werde das nicht wiederholen und mich auf den Unterschied zu anderen Ländern konzentrieren. Das Parlament hat eine Fülle an Maßnahmen und alle dazugehörigen Gelder für einen 100% Umstieg auf Erneuerbare beschlossen! Es ist keine leere Worthülse und sie gehen damit weiter als es die EU je verlangen würde und das in sowohl bei Elektrizität, Wärme und Verkehr. Die einzelnen Energieformen sind außerdem so aufeinander abgestimmt, dass aus jeder Form, der größtmögliche Benefit herausgeholt werden kann. Österreich hat zwar viele Energiestrategien und auch eine Energieautarkiestudie, aber von einer Implementierung sind wir durch Partikularinteressen noch meilenweit entfernt. Dänemark hat es geschafft, alle Interessen unter einen Hut zu bringen.

Wir hatten auch ein Treffen mit dem dem Chef der dortigen Industriellenvereinung. In Dänemark ist gelungen, was in anderen Ländern noch undenkbar wäre. Die Industrie unterstützt die Energiewende und lässt sich auf verpflichtende Reduktionsziele ein. Natürlich hilft es, wenn durch Weltmarktführer wie Vestas und Grundfos die Kräfte innerhalb der Kammern etwas anders verteilt sind. Jedenfalls ist es schön zu sehen, dass eine Eingung vieler Interessen möglich ist. Überhaupt stimmt es mich zuversichtlich, dass Dänemark sogar noch weiter geht als Deutschland und vorzeigt, dass es möglich ist. 

180% Reichensteuer auf Autos

Das war die aufsehenerregendste Erkenntnis des Trips. Man stelle sich eine Gruppe liberal denkender US-Amerikaner vor, denen erzählt wird, dass es möglich ist, dass ein Land 180-200% Steuern auf Autos einhebt, glückliche Einwohner und nichtmal eine Grüne Partei hat. Alles außerdem ohne kommunistische Regierung und mit dem Einverständnis der Bürger und einer langen Geschichte sozialdemokratischer Regierungen. Ich bin ja echt kein Freund der Sozialdemokratie so wie sie in Österreich gelebt wird (im Übrigen gar keiner derzeitig gelebten Politik), aber das Vertrauen der Dänen, dass der Staat tastächlich Sinnvolles mit dem ganzen Geld macht und den Bürgern und nur den Bürgern zu dienen hat, ist unerschütterlich. Ich habe auch versucht den historischen Hintergrund dieser Steuer herauszufinden. Bei drei Leuten bekam ich drei unterschiedliche Antworten. Einer sagte, es wäre eine historische Luxussteuer gewesen, der andere einfach eine Geldbeschaffungsmaschine, die möglich ist, weil es keine inländischen Autobauer gibt und der dritte, ein Junger, dachte das wäre wegen der externen Kosten. 

In Dänemark sind die Fakten bereits Fakten

Ja, in Dänemark wissen sowohl die Menschen, als auch die Politiker über externe Kosten Bescheid und nehmen sie ernst, um dem weltweiten Marktversagen am Energiemarkt entgegenzuwirken. Überhaupt scheint es, als wären dort Fakten bereits Fakten. Luftverschmutzung kostet Geld und Gesundheit und es gibt ein Preisschild dafür. Punkt. Aus. Fertig. Außerdem wird nicht mehr über den Klimawandel diskutiert, sondern schon jetzt Überschwemmungsmauern für den steigenden Meeresspiegel gebaut. Auch die Abwasserkanäle wurden für die kommenden Klimaveränderungen neu berechnet. Dass ein Vorsprung bei Erneuerbaren Energien volkswirtschaftlich das Beste ist, was sich ein Land wünschen kann, ist ebenfalls im dänischen Hausverstand verankert. Dass das alles etwas kostet und langfristig aber billiger ist, ist auch vielen klar. 

Alles gut oder auch was faul im Staate Dänemark?

Um der Lobeshymne auch noch etwas entgegenzusetzen sei hier noch erwähnt, dass in Dänemark auch Kohle abgebaut wird, die natürlich weiterhin an jene Staaten verkauft werden wird, die nicht so strenge Richtlinien haben, auch wenn Dänemarks Energiemix schon lange CO2 frei ist. Da Dänemark trotz allem ein freier Staat ist und man den Firmen nicht vorschreiben kann was sie verkaufen und was nicht, fürchte ich, dass dies so lange andauern wird, bis eben globale CO2 Richtlinien die externen Kosten von Kohle berücksichtigen und diese wirtschaftlich unattraktiv wird. 

Hier noch ein paar Bilder.

Über die Elektromobilitätspläne bei Better Place und die Insel Samsø werde ich im ÖkoEnergie-Blog berichten. 

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Fri, 30 Mar 2012 00:55:00 -0700 Auf den Spuren der Energiewende - Deutschland http://www.dachgold.eu/auf-den-spuren-der-energiewende-deutschland http://www.dachgold.eu/auf-den-spuren-der-energiewende-deutschland

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Energiewende. Im Rahmen des ELEEP Programms war ich wieder eingeladen eine Woche lang mit ausgewählten jungen Leuten aus der transatlantischen Energieszene, in die Tiefen der aktuellen Energieentwicklungen Europas einzutauchen. Es ist unglaublich wie viel derzeit im Gange ist. Der Titel der Tour war:

Transformation of the Energy Economy: Natural Gas, Renewable Energy, Smart Grids, and Electric Mobility

Das Program war dicht gesäht und so hatten wir die Möglichkeit unglaublich viele Aspekte der Energiewende kennenzulernen. Hier die Highlights:

Ecologic Institute - Der Umwelt Think Tank

Treffen mit Andreas Krämer dem Direktor vom Ecologic Institute mit einem spannenden Vortrag über die Zukunft der deutschen Energiepolitik. Hier wurde erstmals das Thema angesprochen, warum man sich in Deutschland zuerst von Atom und dann von Kohle verabschiedet hat. Das praktisch inexistente Thema Kohle sollte uns die ganze Reise begleiten. 

Nord Stream in Lubmin - neue Gas Business Modelle gesucht

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In Lubmin kommt die neue Gasversorungspipline Europas an. Nord Stream ist eines der größten Gasprojekte derzeit. Obwohl ich weiß, dass Gas die beste Komplementärform zu erneuerbaren Energien ist, wurde ich den Eindruck nicht los, dass die Gasindustrie noch nicht bereit ist "nur" als Regelenergie herzuhalten. Verträge über 50 Jahre zementieren die Machtverhältnisse zusätzlich für viele Jahre. Es gibt anscheinend noch keinen vernünftigen Business Case für ein Gaskraftwerk, welches nicht auf Volllast fährt. Es kann eben nur laufen, wenn gerade der Wind nicht weht oder keine Sonne scheint. Ich hoffe, dass hier neue Geschäftsmodelle emporkommen. Von den Energieversorgern ist diesbezüglich wohl nicht viel zu erwarten. 

Greifswald - So sichtbar war die Unbeherrscharkeit einer Technologie noch nie

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Die Besichtigung des stillgelegten Atomeaktors in Greifswald hat zumindest mir vor Augen geführt, dass diese Millionen Rohre und Regelungen nicht unbedingt dafür gemacht sind, fehlerbehaftete Menschen herumhantieren zu lassen. Greifswald wurde nach der Wende geschlossen, weil man der russischen Technologie nicht mehr vertraut hat. Wohl eine weise Entscheidung. Bei der Tour wurde vor allem aber eines offenslichtlich. Der Abbau solcher Anlagen (Decomissioning) verschlingt Millionen wenn nicht Milliarden. Das für mich schlagenste Argument gegen Atomenergie ist nach wie vor, zu teuer, wenn Versicherung und Abbaukosten miteingerechnet werden. 

Meeting with the "Big Guys"

Der letzte Tag in Deutschland stand im Zeichen der Großen Player Eon, BP, IEA und Exxon. Der große Unterschied zu Österreich war hier, dass die Energieversorger bereits die Möglichkeiten der Erneuerbaren verstanden haben und selbst ins Geschäft einsteigen. Die Abneigung gegen abgelegene Bauernhöfe, die zu viel Strom ins Netz einspeisen war aber auch dort deutlich spürbar. Einen guten Punkt hatte der Vortragende aber: Die Erneuerbaren sind nun 21 (21% Anteil) und somit erwachsen. Nun müssen sie auch Netzverantwortung übernehmen. 

Fazit - Energiewende wird der neue "Zeitgeist"

Es gibt kein richtiges Wort für "Energiewende" im Englischen. Termini wie "Energy Turnaround" oder "Energy Transition" geben den Sinn nicht so recht wider. So zeichnet sich bereits ab, dass sich auch im Englischen das Wort "Energiewende" durchsetzen wird. Wie ironisch, dass auch "Zeitgeist" ein ähnliches Schicksal ereilt hat. So wird die "Energiewende" der neue "Zeitgeist". Doppelbödigkeit at its best!



 

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Sun, 26 Feb 2012 13:10:00 -0800 Photovoltaik-Bautagebuch die Dritte: Angebote vergleichen und Bäume fällen! http://www.dachgold.eu/photovoltaik-bautagebuch-die-dritte-angebote http://www.dachgold.eu/photovoltaik-bautagebuch-die-dritte-angebote

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Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich bei der OeMAG einen Antrag für einen Einspeisetarif für eine private PV-Anlage gestellt. Damals noch ohne zu wissen, ob es tatsächlich etwas wird. Ich habe auch schon meinen Weg dorthin beschrieben und natürlich habe ich hier auch meine Freude geteilt, als ich tatsächlich eine der "Auserwählten" war, die in den Genuss des Abbaus der Warteliste gekommen war. Nun denke ich mir, dass ich die Entwicklungen des Projektes weiter dokumentieren sollte und nachdem ich ein intensives Planungswochenende hinter mir habe indem ich mein neues Produkt welches ich auch bei Dachgold anbieten will getestet habe, möchte ich wieder ein paar weitere Einblicke teilen und auch weiterhin ein PV-Bautagebuch führen. 

Angebote vergleichen kann zur Herausforderung für Kunden werden

Das neue Produkt ist nicht so wahnsinnig neu und auch nicht großartig innovativ, aber für den Kunden nützlich. Es ist die Unterstützung beim Angebotsvergleich, da Kunden, die mit dem Thema nichts am Hut haben, einfach maßlos überfordert sind mit den vielen Positionen oder der richtigen Konfiguration einer Anlage. Ich habe nun einige Systeme getestet und einen eigenen Prozess für diese Aufgabe entwickelt. Mit Details dazu verschone ich Sie jetzt aber. 

Darf man für eine PV-Anlage Bäume fällen?

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Ich hoffe unter meinen Lesern sind keine Hardcore-Naturschützer, die würden sich jetzt nämlich furchtbar aufregen, weil wir heute einen Baum gefällt haben um den Ertrag der zukünftigen Anlage zu optimieren. Er stand zwar nicht direkt davor, aber an manchen Tagen hätte er doch einiges an Verschattung verursacht, wenn die Sonne gerade tiefer steht. Es handelte sich dabei um einen Zwetschkenbaum, der wie man sieht innen schon etwas gefault hatte und ich mich außerdem gar nicht mehr erinnern kann, wann ich dort zum letzten Mal Zwetschken gegessen hätte. Da Bäume auch noch andere Zwecke haben, als CO2 in Sauerstoff umzuwandeln und Früchte zu geben, wird er nun unser Haus erwärmen oder als Kommode ein Zimmer schmücken. Gut, dass der  Zwetschkenlook gerade voll im Trend ist ;-). Ich glaube die oben gestellte Frage beantwortet sich somit von selbst. 

Das Bild oben ist übrigens eine Simulation aus PV-Sol. Sicher noch nicht perfekt, aber ich find diese "Augmented Reality Features" einfach genial. 

Nun heisst es die richtigen Module für das Projekt auszuwählen und einen Anlagenbauer zu bestimmen. Ich werde wieder darüber schreiben, wenn diese wichtige Entscheidung gefallen ist. 

Weitere Berichte aus der Reihe PV-Bautagebuch

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Tue, 07 Feb 2012 00:35:00 -0800 PV-Studie Österreich/Deutschland out now! http://www.dachgold.eu/pv-studie-osterreichdeutschland-out-now http://www.dachgold.eu/pv-studie-osterreichdeutschland-out-now

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Gut Ding braucht Weile sagt man so schön! Ich freue mich zu verkünden, dass die Photovoltaikstudie, die den österreichischen mit dem deutschen Markt vergleicht nun erhältlich ist. Sie ist im Rahmen einer deutsch-österreichischen Kooperation mit dem Nürnberger Unternehmen VEND consulting GmbH entstanden und ist die erste private Studie, die in dem Bereich in Österreich erschienen ist. 

Die Arbeit an dieser Studie war für mich unglaublich bereichernd. Ein umfassendes Verständnis der österreichischen Energiepolitik und eine klare Gegenüberstellung zweier Länder, deren Entwicklung nicht unterschiedlicher hätte sein können, sind nur wenige Erkenntnisse daraus.

Die Studie in Zahlen

  • 200 Seiten
  • 100 Abbildungen und Tabellen
  • 50 verarbeitete Studien
  • 400 österreichische PV-Unternehmen kategorisiert im Anhang

Obwohl wirklich nur die wichtigsten Informationen enthalten sind, wurde die Studie sehr umfangreich. Das liegt aber vor allem daran, dass 100 Abbildung und Tabellen enthalten sind, die für sich bereits einiges an Platz beanspruchen. Es hat mich aber immer schon gestört, dass die besten Studien so schwer lesbar sind, weil an der Visualisierung gespart wurde. Natürlich ist das unglaublich viel Arbeit aber gerade dieser Mehraufwand macht die Arbeit erst wertvoll.

Ein Zuckerl sind die knapp 400 PV-Unternehmen, die nach Bundesland und Branche (Dienstleistung, Hersteller, Händler) kategorisiert sind. Es handelt sich hierbei um keine vollständige Liste, aber zumindest vermutlich die Umfangreichste, die es derzeit gibt und vor allem für deutsche Unternehmen, die Kooperationspartner suchen, wertvoll sein könnte. 

 

kWh statt ExaJoule

Wichtig war uns das Thema so verständlich wie möglich aufzubereiten. Das äußert sich unter anderem darin, dass wir versucht haben, so viele Energieeinheiten wie möglich metrisch bzw. in Watt auszudrücken. Nur ein ganz kleiner Teil der Menschen kann sich tatsächlich etwas unter ExaJoule oder Steinkohle- bzw. Erdöleinheiten vorstellen. Die kWh an sich ist schon komplex genug für die meisten, das muss man nicht noch schlimmer machen. 

 

Bestellung

Für Nicht-Studienteilnehmer ist die Studie zu einem Preis von € 750,00 (zzgl. MwSt). über die VEND-Consulting GmbH zu erwerben. Um einen ersten Überblick über die Inhalte zu bekommen ist hier das Inhaltsverzeichnis und der Ergebnisbericht einzusehen. 

Photovoltaikstudie_Österreich_Deutschland_Inhalt.pdf Download this file

Weitere Dachgold-Beiträge zum Thema:

 

 


 

 

 

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Sun, 22 Jan 2012 07:48:00 -0800 ELEEP #2: Grün ist das neue Marmor in den USA http://www.dachgold.eu/eleep-2-grun-ist-das-neue-marmor-in-den-usa http://www.dachgold.eu/eleep-2-grun-ist-das-neue-marmor-in-den-usa

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Sorry, die tägliche Berichterstattung hat wohl doch nicht so geklappt. Damit nun doch noch ein paar Infos hängen bleiben, werde ich hier die Highlights nochmal fotografisch teilen und etwas beschreiben. Mein ELEEP-Kollege Andrew Holland hat in seinem Blog noch detaillierter berichtet.

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Dieses Foto ist aus dem Meetingraum des Energieversorgers DT-Energy. Dieses Meeting t hat eines sehr deutlich gemacht. Wenn Energie so billig ist (11-13ct/kWh für Privathaushalte, deutlich weniger für Industrie) wirds etwas schwierig mit Erneuerbaren. Das Ziel für 2020: 1000 MW Wind und 20 MW PV (bei Einstrahlungsverhältnissen von Norditalien). Was aber auch klar ist, sobald sich die Energiepreise ändern, wird man gar nicht so schnell schauen können und die USA wird zum grünen Riesen, bis dahin ist grün eben Prestigesache (s.u). 

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Den größten Impact im Veränderungsprozess von Detroit, wird das Immobilienprojekt von Dan Gilbert, der Gründer von Quicken Loans haben. Nachdem sein Immobilienunternehmen Bedrock letztes Jahre drei Skyscraper in Downtown aufgekauft haben und mit ihren tausenden Mitarbeitern die Stadt wieder beleben, wird auch bald ein neuer Skypscraper - angeblich das grünste Hochhaus weltweit - die Skyline schmücken. Diese Wörter ("greenest building in the world") hab ich auf der Reise übrigens mehrfach gehört. "Green sells" ist das Gebot der Stunde. 

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Nebenbei investiert das Unternehmen in Entrepreneurship und hat einige sehr schmucke Inkubatoren aufgebaut. Madison ist angeblich der neue HotSpot der Gründerszene. 

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Über die Detroit Motorshow, die wir im Schnelldurchlauf von 7-8 Uhr früh besucht haben, gibts im ÖkoEnergieblog einen Bericht von mir. Das schmucke Teil hier ist die Antwort von BMW auf den Tesla.

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Ein Ereignis der besondern Art, war die Besichtigung von Projekt Heidelberg. Nachdem man eine Weile durch verfallene Siedlungen im Osten Detroits fährt, taucht auf einmal diese eigenartige Kunstwelt auf, die einen einfach nur faszinieren kann. Das könnte mal ein Touristenmagnet werden, sobald sich die Stadt mal von seinem Schmuddelimage befreit hat. 

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Die zweiter Hältfe der Tour fand in Pittsburgh statt. Eine Stadt, die gemeinsam mit dem Fall der Stahlindustrie mit verheerender Luftverschmutzung und hoher Abwanderung zu kämpfen hatte. Die Stadt hat sich mittlerweile erholt und vor allem die Gesunheitsindustrie (Überraschung...) und die Energieindustrie haben wieder Fuß gefasst. Ein Riesenthema ist dort das Marcellus Schiefergasfeld. Die Förderung wird dort vorangetrieben obwohl das Grundwasserthema nicht restlos geklärt ist. Die Einstellung ist eher so: Wir haben es auch schon geschafft "gelbe Luft" wieder halbwegs sauber zu kriegen, das mit dem Wasser schaffen wir also auch, außerdem führt das auch zu Wirtschaftswachstum... Der Wortlaut war natürlich nicht ganz so, aber das ist die Message, die bei mir angekommen ist. 

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Neben dem Thema Schiefergas setzt Pittburgh stark auf "Green Buildings". Angeblich gibt es dort die höchste Dichte an LEED zertifizierten Großprojekten (Hier eine Liste). Bei zweien durften wir vorbeischauen. Bei den PNG Bank und dem auf dem Bild zu sehenden neuen Projekt vom Phipps Conservatory. Hier ein toller Film, der einen ganz guten Eindruck von dem Projekt und dem Plan des neuen Gebäudes, welches gerade im Bau ist, gibt. Es soll ebenfalls, "the greenest building in the world" werden. In diesem Fall könnte ich es mir sogar vorstellen. Die Leute die dahinterstehen sind starkt daran interessiert, wirklich das "Richtige" zu tun und nicht jene Technologie, die sich vermeintlich am Schnellsten rechnet. Hier eine tolle Auflistung aller Punkte, die beim Neubau berücksichtig werden. Richard Piachentini, der Kopf hinter allen Bemühungen hat mich auch auf den Claim, der sich durch viele us-amerikanische Projekte zieht, gebracht: Green is the new marble. Über dieses Projekt werde ich auch noch näher im ÖkoEnergieblog berichten. 

 


 

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Mon, 09 Jan 2012 22:26:00 -0800 ELEEP #1: It's all about parking! http://www.dachgold.eu/eleep-1-its-all-about-parking http://www.dachgold.eu/eleep-1-its-all-about-parking

Detroit_eleep

Wie versprochen möchte ich diese Woche die Impressionen meines ELEEP Trips mit euch teilen. Heute war der erste Tag und es ist bereits absehbar, wie intensiv die Woche werden wird. 

Alleine heute gab es 6 Programmpunkte:

  1. Morgenmeeting
  2. Panel mit Stadtmanagern, Stiftungsräten, Entrepreneurinitiativen für einen Überblick über die derzeitige Situation in Detroit
  3. Lunchmeeting bei DTE Energy - dem lokalen Energieversorger über die Entwicklungen im Energiesektor
  4. Besichtigung des neuen Stadtteils "Midtown" und des einzigen? Niedrigenergiehauses inkl. Solarthermie, Photovotaik & Geothermie in Detroit. 
  5. Führung und Vortag bei Quicken Loans und Bedrock RealEstate - Präsentation der großen Vision für Detroit von Dan Gilbert
  6. Dinner Dialogue mit der Kresge Foundation über die Projekte in Detroit 

Über jedes einzelne dieser Treffen könnte ich nun einen ganzen Beitrag schreiben. Da es nach europäischer Zeitrechnung bereits 3:30 nachts ist, werde ich mich auf einige wenige Punkte beschränken. Das Highlight war in jedem Fall das Treffen beim Quicken Loans, aber das braucht einen Beitrag für sich. 

THE BIG THREE dominieren nach wie vor die Denke von Detroit

Detroit ist nach eigenen Angaben Opfer ihres eigenen Erfolges geworden. The Big Three - die großen Autohersteller Ford, GM und Chrysler haben Detroit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem der innovativsten Gegenden der Welt gemacht. Die Menschen wurden verwöhnt durch Unmengen an Arbeitsplätzen, Benefits und unendlich viel zusätzliches Kapital für Sport und Kultur. Seit den 60er Jahren hat sich das jedoch geändert und Detroit hat es verabsäumt sich etwas anderes als die Autoindustrie aufzubauen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist Detroit in den Köpfen vieler Amerikaner ein verlassenes Dorf, das dem Untergang geweiht ist. Seit dem sprießen jedoch unzählige Initiativen aus dem Boden um das zu verhindern. Bei einigen Gesprächen hatte ich aber dennoch das Gefühl, dass man irgendwie doch hofft, dass die Autoindustrie wieder Fuss fasst und dadurch alles gut wird. Am eklatantesten wird das in der Parkplatzpolitik sichtbar. 

Unmengen an Parkplatzflächen vs. 8 Fahrräder

Ich hab noch nie in meinem Leben so viele Parkplätze gesehen!! Detroit ist voll mit Parkplätzen. Die Big3 haben dafür gesorgt, dass die Einwohner Unmengen an Autos kaufen können und trotzdem immer einen Parkplatz haben werden. Wer ein neues Wohngebäude bauen möchte, muss dafür sorgen, dass für jede Wohneinheit 1,5 Parkplätze zur Verfügung stehen müssen. Jeder Parkplatz, der für ein Wohnprojekt umgewidmet werden muss, muss dafür sorgen, dass die verloren gegangenen Parkflächen anderswo wieder auftauchen. Öffentliche Transportmittel gibt es sowieso nicht - der verlassene Bahnhof gilt sogar als offizielles Symbol des Verfalls der Stadt und während unserer ganztagestour habe ich in den ganze 8 Fahrräder gezählt!!! Echt unglaublich welch starken Einfluss die Firmen auf die Stadt genommen haben. Umso aussichtsloser scheint eine Zukunft ohne sie. Deshalb sind Parkplätze wirklich in jedem Bauprojekt ein unumgänglicher Faktor. 

Licht am Ende des Autotunnels

Neben den sichtbaren Problemen Detroits passiert gerade unheimlich viel in dieser Stadt. Auch wenn sie in Sachen Energieversorgung und öffentliche Verkehrsmittel noch Lichtjahre hinter Österreich oder Deutschland hinterherhinken, sieht man, welch unheimliche Veränderungskraft in den Amerikanern steckt. Wenns drauf ankommt, kann es schnell gehen. Ich hoffe, dass ich morgen dazukomme, das wohl erstaunlichste Stadtentwicklungsprojekt hier kurz erklären zu können. 

 



 

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Fri, 06 Jan 2012 07:19:00 -0800 Emerging Leaders in Energy and Environment Policy oder Detroit I am coming! http://www.dachgold.eu/emerging-leaders-in-energy-and-environment-po http://www.dachgold.eu/emerging-leaders-in-energy-and-environment-po

Sanja_gjenero_sxc

Seit November 2011 bin ich Mitglied eines sehr feinen Kreises: ELEEP. ELEEP steht für Emerging Leaders in Energy and Environment Policy. Es handelt sich dabei um ein Projekt von Young Atlanticist Forum und wird folgendermaßen beschrieben. 

ELEEP ist ein dynamisches, auf Mitglieder beschränktes Forum für den Austausch von Ideen, politischen Lösungen, Best-Practice-Beispiele und beruflicher Weiterbildung für junge, aufstrebende Amerikaner und Europäer, die im Umwelt- und Energiebereich arbeiten.... Wir suchen Personen mit einer Vielzahl von beruflichen Hintergründen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf: Volksvertreter (lokal, regional oder auf Bundesebene), legislative Mitarbeiter, Geschäftsleute, Akademiker, Wissenschaftler, landwirtschaftliche Experten, Unternehmer, Experten der Staatssicherheit, Stadtplaner, Energie-Experten und Journalisten.

Außer mir ist noch ein weiterer Österreicher und 75 andere junge Leute aus Amerika und Europa mit dabei. Regelmäßig werden Studienreisen für die aktivsten Mitglieder organisiert. Meine erste beginnt schon am Sonntag und führt mich nach Detroit und Pittsburgh, wo erarbeitet werden soll, wie Industriestädte den Weg zu erneuerbaren Energien finden. Ich bin schon sehr gespannt und werde euch hier mit einem Online Tagebuch über die nächste Woche auf dem Laufenden halten. 

Bild: (c) Sanja Gjenero | Sxc.hu

 

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Thu, 05 Jan 2012 03:25:00 -0800 Danke an die Medien! http://www.dachgold.eu/danke-an-die-medien http://www.dachgold.eu/danke-an-die-medien

Cornelia_daniel_im_job1

Ja, auch soetwas gibt es. Nachdem auf Facebook gerade ein Wall an "Likes" über mich ergangen ist, möchte ich den Beitrag auch hier nochmal einstellen. Meine ersten sechs Monate mit Dachgold waren medientechnisch sehr erfolgreich und das nicht zuletzt weil auch die Massenmedien langsam auf das Thema Sonnenenergie aufspringen. Das freut mich natürlich, die Sonne ist nämlich kein Nischenthema sondern gehört in die Masse.

Hiermit bedanke ich mich für die wohlwollenden Berichte und hoffe, dass das lang so bleiben wird ;-). Überglücklich mit den Medien bin ich dann, wenn ich keine Verwechslungen mehr zwischen Solarthermie und Photovoltaik finden muss und Solarzellen nicht in einen Bericht über erneuerbare Wärme auftauchen. Hier sei an dieser Stelle auf meinen Artikel: Kollektor oder Modul - Bildanleitung für Journalisten verwiesen. 

Hier noch die gesammelten Beiträge. Es sind noch nicht alle online, aber ist schon mal ein Vorgeschmack. 

Bild: Aus "im Job" von Bubu Dujmic

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Wed, 28 Dec 2011 11:54:00 -0800 Anleitung zum Berechnen der Einspeisevergütung http://www.dachgold.eu/wie-berechnet-man-die-einspeisevergutung http://www.dachgold.eu/wie-berechnet-man-die-einspeisevergutung

Einspeisetarife_photovoltaik_osterreich
Wir schreiben den 28. Dezember 2011. Drei Tage bevor ein neuerlicher Ansturm auf den Fördertopf beginnt. Die PV-Branche sitzt aber nach wie vor im Dunkeln wie die Fördertarife nächstes Jahr aussehen werden. Fairerweise muss man dazusagen, dass nichts Anderes zu erwarten war und soo furchtbar schlimm find ich das nun auch wieder nicht. Wer eine Anlage bauen will, sollte schleunigst mit den Planung beginnen. Das war die letzten Jahre schon so und gilt auch heute und morgen. Tarife gibt es immer, die nötigen Genehmigungen sind aber genau dann nicht da, wenn gerade ein neuer Topf geöffnet wird. Aber zurück zu den Tarifen. 

Inspiriert für diesen Beitrag wurde ich heute im Photovoltaik-Forum. Dort läuft ebenfalls gerade eine Diskussion darüber und anscheinend sind dort auch einige Insider zu Hause aber leset selbst. Beim Lesen habe ich mir dann selbst Gedanken darüber gemacht, wie der Tarif wohl nächstes Jahr aussehen wird und mich gefragt wie unsere Politiker da vorgehen.

  • Gibt es dafür irgendein Handbuch?
  • Holen sie sich externe Berater?
  • Wird gewürfelt oder ist es gar wieder einer dieser Kuhhandelaktionen?

Nachdem mir dann eingefallen ist, dass ich selbst im Besitz eines solchen Handbuchs bin, hab ich mich hingesetzt und mal durchgerechnet wie der nächste Tarif aussehen sollte/könnte. Im Buch "Was Sie über Photovoltaikanlagen wissen sollten" steht tatsächlich eine Formel für diesen Fall, ok - vielleicht nicht für genau diesen Fall, aber ich hab ja schließlich irgendwann mal gelernt Formeln umzuwandeln und zu meiner Überraschung habe ich es noch nicht verlernt. 

In dem Kapitel geht es eigentlich darum, sich auszurechnen, was bei geltendem Tarif die Preisobergrenze für eine PV Anlage ist, wenn bei einer 100% Fremdfinanzierung kein zusätzliches Eigenkapital eingesetzt oder bei einer 100% Eigenkapitalfinanzierung eine Rendite im Bereich von 5-6% erzielt werden soll. 

Preisobergrenze netto [EUR/kWp]=Einspeisevergütung [EUR]*jährliche Einstrahlung auf die horizontale Fläche [kWh/m2]*Wfk [m2/(kWh*kWp]

Für diese Formel bedient sich der Autor eines PV-Wirtschaftlichkeitsfaktor. Im vorliegenden Beispiel liegt dieser bei 8,5. dieser gilt aber nur bei idealem Neigungs- und Drehwinkel, also einer Dacheffizienz von 100% und bei effektiven Darlehenszinsen von 5%. Bei einem Flachdach liegt die Dacheffizeient nur bei 85% und der Wirtschaftlichkeitsfaktor liegt bei 7,2. 

Wenn nun die aktuellen Marktpreise halbwegs bekannt sind, könnte man sich die Tarife doch ausrechnen, oder? Zuerst formen wir aber die Formel um:

Einspeisevergütung [EUR]= Preisobergrenze netto [EUR/kWp]/jährliche Einstrahlung auf die horizontale Fläche [kWh/m2]*Wfk [m2/(kWh*kWp]

Hier nun ein paar  Beispiele mit einer Preisobergrenze von € 2800,-bzw. € 2500,-, Wirtschafltlichkeitsfaktor von 8,5 und einer Einstrahlung von 1100kWh/m2. 

Einspeisevergütung [EUR]= 2800/1100*8,5=0,299 ct/kWh
Einspeisevergütung [EUR]= 2500/1100*8,5=0,267 ct/kWh 

Das Spiel könnte man nun ewig so weiterspielen, aber ich finde diese Formel wirklich spannend und sie zeigt auch wo die Reise hingehen könnte. Man sieht auch, dass es sich lohnen würde einen gesonderten Tarif für Flachdächer einzuführen da die 100%ige Dacheffizienz nicht gegeben ist und gerade Gewerbebetriebe predestiniert wären den Strom, der untertags gebraucht wird, selbst zu produzieren. 

Wer oben nicht auf den Link geklickt hat: Hier die derzeitigen Insiderinformationen für die nächstjährigen Tarife. Aber Achtung, das sind nur Gerüchte!

Aufdach
5 kWp bis 20 kWp ............. 27,6 Cent/kWh
über 20 kWp .......................23,0 Cent/kWh

Freiland
5 kWp bis 20 kWp ........... 25 Cent/kWh
über 20 kWp .................... 19 Cent/kWh.

Mit meiner Berechnung liegt ich da eh schon recht nah dran. Ich bin dann mal gespannt und bereite weiter Projekte für die Einreichung vor! 

Bild: sxc.hu | (c) Ivan Prole

 


 





 

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Sun, 13 Nov 2011 05:26:00 -0800 Vom Traum Politiker zum Traum Unternehmer zu werden http://www.dachgold.eu/vom-traum-politiker-zum-traum-unternehmer-zu http://www.dachgold.eu/vom-traum-politiker-zum-traum-unternehmer-zu

Dream

Zugegeben. Man mag sich in Zeiten wie diesen keinen jungen Menschen vorstellen, der sich zum Lebensziel gesetzt hat, Politiker oder Politikerin zu werden. Und doch werden einige davon da draußen herumlaufen. Vielleicht auch deshalb, weil sie meinen, die Welt dadurch ein bisschen besser machen zu können, oder eben die derzeitige Politik mit dem eigenen Einsatz positiv beeinflussen zu können. 

Sie fragen sich, wo dieser Beitrag hinführen soll? Ich möchte heute an der Blogparade "Besinnung auf echtes Unternehmertum"  teilnehmen, die zum Inhalt hat,  Ideen für eine erstarkende Unternehmer Kultur in Österreich zu formulieren. 

Unternehmer vs. Selbständige

Zuerst einmal muss der Unternehmerbegriff kurz definiert und vom Selbständigen abgegrenzt werden. Da ich stark vom Unternehmercoach Stefan Merath geprägt bin, empfinde ich auch seine Definition als die Treffendste. Der Selbständige will etwas tun, der Unternehmer will etwas bewirken. Ein Grafiker oder Programmierer liebt eben nichts mehr, als an seinen Projekten zu arbeiten. Ein Unternehmer versucht die Detailaufgaben bestmöglichst zu delegieren um ein höheres Ziel zu erreichen.

Wo sind die High Potentials von gestern heute?

Wie hängen diese beiden Dinge - Traum vom Polikterleben vs. Unternehmerleben -  zusammen? In Zeiten wie diesen braucht es Unternehmer, die etwas bewirken und die Welt ein klein wenig besser machen wollen, dringender als je zuvor. Aber wo sind sie alle? Auf meinen Lebensweg sind mir schon viele großartige Leute begegnet. Nicht wenige davon in meiner Zeit der Schülervertretung. Mit 16 haben sie schon riesige Events organisiert und die Welt stand ihnen offen. Die Events waren jedoch alle ziemlich politisch geprägt, schließlich ging es darum die Schüler zu vertreten, also selbst Politik zu machen. Natürlich kam man dadurch in Kontakt mit höchsten Ministern und erfolgreichen Politikern. Für 16-jährige ist das doch ziemlich aufregend und die Menschen, die man kennenlernt, werden bewundert. Was hat das bewirkt? Viele sogenannte "High-Potentials" aus der Landes- oder Bundesschülervertretung haben sich für den Politikweg entschieden. Ich meine, die Vorbildfunktion und natürlich das Umfeld (Kontakte, Netzwerk usw.) haben maßgeblich dazu beigetragen.

Mateschitz statt Frau Minister

Einige dieser Leute sind heute bereits in führenden politischen Positionen, andere haben sich tatsächlich erfolgreich selbständig gemacht. Wieder andere haben wichtige Managerpositionen inne und verdienen vermutlich gutes Geld heute. Aber richtige Unternehmer im Sinne von Stefan Merath, die mit ihrem Unternehmen tatsächlich etwas bewirken? Leider nein - obwohl es sich allesamt um Machertypen handelte, die das Zeug zu richtigen Unternehmern und Unternehmerinnen gehabt hätten bzw. haben.  Ich frage mich was passiert wäre, wenn man damals statt Politiker, waschechte Unternehmer auf die Seminare gebracht hätte und das nicht nur einmal, sondern ständig und auf allen Ebenen der Organisation. Wenn nur in einem kleinen Teil der Schüler der Unternehmerfunke so entfacht worden wäre, wie der Politikerfunke, bin ich mir sicher, dass in dem Fall bereits einige erfolgreiche Unternehmen daraus entstanden wären. 

Was bedeutet das nun für das jetzt? Ich möchte hier ganz im Sinne einer Blogparade den Artikel von Hannes Offenbacher aufgreifen und seinen Gedanken von flächendeckenden Unternehmertalks, die von hunderten von engagierten jungen Leuten mit einer Eventblaupause organisiert werden, weiterspinnen.

Schulsprecher organisieren UnternehmerInnentalk

Obwohl ich weiß, wie sehr es Hannes hasst, sich von bestehenden Systemen bremsen zu lassen, hielte ich es für sinnvoll das funktionierende System der Schülervertretungen ein wenig in die Überlegungen für eine solche Plattform einfließen zu lassen. Es müssen ja nicht die bestehenden Vertretungen das Vehikel werden - auch wenn das ein Anfang sein könnte. Wie wäre es mit einer Bundes- und Landesschülerunternehmervertretung (furchtbares Wort, aber so ähnlich), die eben solche Events/Seminare für die Schul- und Klassensprecher auf allen Ebenen organisiert und auch die "Eventvorlagen" an den Mann oder die Frau bringt? Es enstünde dadurch ein positiver Wettbewerb um die besten Köpfe in Richtung Politik oder Unternehmertum. 

Soweit zu meinen Ideen für eine neue Unternehmerkultur in Österreich. Ich freue mich auf muntere Diskussionen. 

Unternehmervorbild: Matthias Willenbacher

Zum Abschluss komme ich gerne noch der Aufforderung nach, ein inspirierendes Unternehmervorbild vorzustellen, nachdem wir nun wissen, dass diese der Schlüssel zu weiteren Unternehmern und Unternehmerinnen sind. In meinem Fall ist das ganz klar Matthias Willenbacher, der Gründer der deutschen juwi-Gruppe welche auf die Entwicklung von Erneuerbaren Energie Projekten spezialisiert ist. Begonnen hat er 1996 mit einer Windkraftanlage auf dem hauseigenen Hof trotz Widerstand des Vaters (Ich erkenne hier Parallelen ;-).  Aus einem 2-Mann Büro ist ein unglaublich erfolgreiches Unternehmen mit mehr als 1500 Mitarbeitern, 800 Mio. € Umsatz und dem  energieeffizientesten Firmengebäude der Welt entstanden, welches noch dazu von einem österreichischen Unternehmen gebaut wurde. Was möchte er bewirken? Nicht weniger als 100% Erneuerbare Energie für Deutschland. Eine Vision, die ich ihm gerne für Österreich klauen würde ;-).

Bild: (c) hisks/sxc.hu

Blogparade-unternehmertum-banner

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Wed, 21 Sep 2011 01:35:00 -0700 Über Kleinkriminalität, Anarchie und meine Art herumzukommen http://www.dachgold.eu/warum-ich-so-fahre-wie-ich-fahre http://www.dachgold.eu/warum-ich-so-fahre-wie-ich-fahre
Cycleproject
Meine Güte ist das schon wieder schwierg. So viele Dinge, über die ich gerne schreiben würde und so wenig Plan, wie ich das in einen sinnvollen Blogartikel für die Blogparade Urbane Mobiltät, die ich gemeinsam mit den Leuten der Raiffeisen Leasing initiert habe, verpacken soll. (Was ist eine Blogparade)

Ich vermute, den vielen anderen, die schon zugsagt haben, dass sie an der Blogparade teilnehmen wollen geht es ähnlich, deshalb will ich dieses Mal mit gutem Beispiel vorangehen und nicht wie sonst immer, bis 26.9. 23:59 Uhr warten, bis mein Artikel fertig ist. Ich kann das E-Bike natürlich nicht gewinnen, falls sich das jemand fragen sollte. Nachdem mich das Thema aber interessiert, mache ich trotzdem mit. 

Ich hatte mir im Vorfeld einige Themen überlegt, die ich im Ankündigungsartikel schon aufgezählt habe, aber letztendlich möchte ich einfach ein paar persönliche Erfahrungen mit euch teilen und erläutern, wie ich mich in der Stadt so bewege und warum ich manche Dinge gut und anderer wieder weniger gut finde. 

Status quo - The way I come around

Wenn man so wie ich schon in vielen Städten der Welt gelebt hat, weiß man das Wiener Öffi-Netz wirklich zu schätzen. Mich nervt das Wiener-Linien-Bashing also manchmal wirklich. Natürlich gehts noch viiel besser, aber in Wien herrscht definitiv "Jammern auf hohem Niveau". Seit fast 10 Jahren bin ich deshalb stolze Besitzerin von diversen, Jahreskarten, Semestertickets, Ferientickets - je nach Lebensabschnitt eben. Ein Auto besaß ich nie und werde ich vermutlich auch nie, aber dazu später. Die übrigen Wege erledige ich wo möglich mit dem Fahrrad, gerne auch dem City-Bike und wenns sein muss natürlich zu Fuß, wobei letzteres die am wenigsten bevorzugte Art der Fortbewegung ist. Wenns mal weiter weg geht, bin ich entweder im Zug oder als leidenschaftliche Beifahrerin im Auto von Freunden und Familie unterwegs. In meinem Leben bin ich wohl nicht mehr als 10.000 km selbst gefahren und genieße lange Strecken mit der Bahn, wo ich erstaunlicherweise sehr konzentriert arbeiten kann. 

Eigentlich bin ich einfach nur faul - und effizienzmaximierend

Ja - richtig gelesen. Faul! Mein liebstes Fortbewegungsmittel ist das Fahrrad und das nicht, weil es das ökologischste, sondern einfach weil es das bequemste und effizienteste ist. Ich hab mal gelesen, dass bei Strecken unter 5 km das Fahrad das schnellste "Medium" ist. Bei meiner Fahrtgeschwindigtkeit (gehöre eher zur gemütlicheren Sorte) liegt dieser Wert wohl eher bei 3,5 km aber ansonsten unterschreibe ich diese Aussage. Die Strecken zwischen den Öffis und die Zeit, die durch Parkplatzsuchen und Staus draufgehen, fallen beim Fahrrad einfach weg. Ich steig bei meiner Wohnung "ein" und bei meiner Zielort "aus". Fertig! Ich hasse nichts mehr, als nach langer Parkplatzsuche, dann noch mehrere 100m zum Zielort zu laufen. Wo ist dann bitte der Vorteil? Dann hätt ich ja gleich mit der U-Bahn heimfahren können!

The Downside of the Story - 15-20 geklaute Fahrräder

Seit 15 Jahren bewege ich mich mehr oder weniger regelmäßig mit den Fahrrad fort. In dieser Zeit wurden mir so zwischen 15-20 Räder gestohlen, also ca. eines pro Jahr. Natürlich war ich nicht immer ganz unschuldig daran, wenn das Schloss zu schlecht oder es überhaupt kurz mal nicht abgeschlossen war. TROTZDEM IST DAS EIN RIESENPROBLEM!!!! Ich könnte mich grün und blau ärgern über dies kleinkriminellen Banden, die dann Was-Weiß-Ich mit meinen wertlosen Rädern machen. Die Stadt Wien ist hier wirklich gefordert, denn diese vermeintlich kleinen Delikte sind vermutlich nicht selten der Einstieg in größere Verbrechen. Ich würde mir hier eine Herangehensweise ähnlich der "Broken-Windows-Theorie" wünschen. ZERO TOLERANCE für Fahrraddiebe also! 

Anarchismus oder Hausverstand?

Diese Kapital könnte wohl Bände füllen, aber immer öfter höre ich, wie Fahrradfahrer als Anarchisten beschimpft werden. Ja - es gibt diese schwarzen Schafe, die rücksichtslos herumfahren - das verurteile auch ich, entspricht aber nicht der Mehrheit. Was spricht aber dagegen, wenn ich in nahezu Schrittgeschwindigkeit auf einem Gehsteig fahre, weil es auf der Strasse keinen Fahrradweg gibt und ich mich dort aufgrund enger Wege in Lebensgefahr sehe? Man fühlt sich teilweise als "heimatlos" auf Wiens Strassen. Überall wird man verscheucht. (Der Jammerteil ist hiermit beendet.)

Ich wünsche mir deshalb mehr Gehsteige, die jetzt schon breit genug sind, sowohl für Fahrradfahrer, als auch für Fussgänger gekennzeichnet sind. Man kann beobachten, welch riesige Veränderungen diese blauen Schilder herbeiführen können. Beide "Parteien" passen in diesem Fällen viel besser aufeinander auf und tolerieren sich vor allem. Ich breche also nicht absichtlich das Gesetz, wenn ich auf dem Gehsteig fahre, es ist lediglich ein Mangel an Alternativen und Selbstschutz. Ein weiterer Punkt sind rote Ampeln. Ich oute mich nun als "Rotkreuzer", aber nur in selbem Ausmaß, wie ich es als Fußgängerin mache, wenn mein Hausverstand es mir erlaubt. Wenn eben grad keine Kinder in der Nähe sind und absolut kein Auto in Sicht ist - wer tut das denn nicht, bitte? Ich sehe dieses "Verbrechen" auch nicht als Einstieg in die Kleinkriminalität, es hört nämlich genau dort auf, wo mehrere Autos im Spiel sind, in meinem Fall also spätestens am Gürtel. 

Quo vadis - Die Welt in 100 10? Jahren
 Ein kluger Bekannter hat vor kurzem gesagt:
Wir wissen, wie die Welt in 2100 aussieht, aber den Weg dorthin kennen wir noch nicht.
Das gilt wohl neben vielen anderen Bereichen auch für die Mobilität. Ich bin mir sicher, dass man eines Tages (vielleicht schon in wenigen Jahren) aus dem Haus geht und mit dem Smartphone oder wie es auch immer dann heissen wird, in das nächstgelgene Auto, welches mit Erneuerbarer Energie fährt, einsteigt. Tamyca und Flinc machen das bereits vor. Der Fahrradboom - mechanisch und elektrisch gleichermaßen -  wird sich weiter fortpflanzen, weil es einfach das genialste Fortbewegungsmittel ist. Freiheit pur quasi! Immer mehr Menschen erkennen das derzeit und wenn mal der "Tipping Point" erreicht ist, wird sich auch die Infrastruktur zum Wohle aller anpassen. Man wird nicht mehr verstehen, dass man früher mal stundenlang in Staus verbracht hat und seinem Körper täglich wenig Sport und viel Müll zugemutet hat. Für das Stauthema gibts in Peking gerade eine ersten genialen Ansatz. Eine Bahn, die über verstaute Straßen hinwegfährt. Alles andere entwickelt sich auch in eine sehr gute Richtung. Ich freu mich jedenfalls auf die urbane Mobiltät von morgen!

Weitere Beiträge

Grafik: © Laurent Renault - Fotolia.com 

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Mon, 19 Sep 2011 01:43:00 -0700 2000,- E-Bike für einen einzigen Artikel! Blogger aller Couleurs aufgepasst! http://www.dachgold.eu/2000-e-bike-fur-einen-einzigen-artikel-blogge http://www.dachgold.eu/2000-e-bike-fur-einen-einzigen-artikel-blogge

Blogparade_startbild
Die Idee eine Blogparade auf dem ÖkoEnergie-Blog zu starten ist bereits mehrere Monate alt. Endlich wurde das Vorhaben in die Tat umgesetzt. Jetzt aber dafür richtig! Mit allem was dazugehört. Einem enorm wichtigen Thema, einem genialen Preis und einem großen Roll-out um möglichst viele Blogger und Bloggerinnen zu erreichen! 

Ich möchte deshalb auch hier zuerst zum Mitmachen aufrufen, bevor ich selbst in die Tasten haue und meinen Beitrag poste. Überdies überlege ich noch das Thema und würde mich freuen, wenn ihr mir bei der Entscheidung helfen könntet. Hier ein paar Titel die ich im Sinn habe:

  • 15-20 geklaute Räder und kein bisschen müde
  • Carsharing, Österreichkarte für Öffis, Innovative Verkehrskonzepte - Warum ist Österreich bei Zukunftsprojekten immer hinten nach? 
  • Mein Tag in der perfekt vernetzten Stadt der Zukunft

Also, was interessiert euch am Meisten? Untenstehend auch noch die Infos, wie ihr selbst teilnehmen könnt. Ich wünsche mir, dass sich auch politische Blogger aller Couleurs an der Diskussion beteiligen. Positive Vorschläge sind gefragt!

Wie kann ich teilnehmen?

Du betreibst einen Blog und hast etwas zum Thema „Urbane Mobilität“ zu sagen? Dann schreibe einen Artikel und behandle das Thema mit Hilfe folgender Fragestellungen:

  1. Was sind deine ganz persönlichen Erfahrungen mit Mobilität in deiner Stadt?
  2. Wie können Städte auf die wachsende Bevölkerungszahl und die damit zusammenhängenden Mobilitätsprobleme reagieren. (Staus, steigende Energpiepreise, Interessenskonflikte zwischen Verkehrsteilnehmern, Verschmutzung…)
  3. Welche Vorschläge hast du für Mobilität in deiner Stadt?
  4. Wem gehört die Stadt? Wie kann das Spannungsfeld zwischen Fahradfahrern, Öffis, Fußgängern und Autofahrern gelöst werden oder gibt es dieses gar nicht?

Welche Spielregeln muss ich einhalten?

  • Beantworte mindestens eine der Leitfragen ausführlich. Es sollen Artikel mit Substanz entstehen.
  • Verlinke diesen Artikel innerhalb deines Posts.
  • Um am Gewinnspiel teilzunehmen musst du hier im Kommentarfeld den Link zu deinem Beitrag posten. Trackback gilt auch, aber bitte prüfe selbst nach, ob es funktioniert hat.
  • Damit wir dich gegebenenfalls über das Event und den Gewinn informieren können, schick bitte auch ein Email an: oekoenergie-blog@rl.co.at
  • Bitte hilf uns auch die Blogparade über Twitter und Facebook zu verbreiten.
  • Die Deadline für die Erstellung des Beitrages ist der 26. September 2011, 24:00 Uhr

Was gibt es zu gewinnen?

Als kleinen Anreiz viele Beiträge zu liefern, gibt es bei dieser Blogparade einen besonders wertvollen Gewinn. Zu gewinnen gibt es wie  das E-Bike Ave Street, welches von Raiffeisen Leasing zur Verfügung gestellt wird. Die Online-Preise für dieses Bike reichen von € 1700, - € 2200,-. In diesem Fall handelt es sich um ein top-gewartetes Vorführrad, welches jetzt einen dauerhaften Besitzer sucht. Hier noch ein Test-Video vom Elektrofahrrad!

Zu welchen Konditionen?

  • Der Gewinner oder die Gewinnerin wird nach Beedingung der Blogparade bei einer exklusiven Veranstaltung für alle Teilnehmenden am 3.10.2011 in Wien ermittelt.
  • Der Gewinn muss im Zuge der Verlosung am 3.10 abgeholt werden.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Raiffeisen Leasing Mitarbeiter sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Keine Barablöse möglich.

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Tue, 06 Sep 2011 02:35:00 -0700 Die ominöse OeMAG-Warteliste - Private Einblicke http://www.dachgold.eu/die-ominose-omag-warteliste http://www.dachgold.eu/die-ominose-omag-warteliste

Heute habe ich ein ganz besonderes Schmankerl für Sie. Den offiziellen Brief der OeMAG über die Kürzung des Einspeisetarifes für meine 10kWp Anlage.  Man liest ja in letzter Zeit immer wieder über diese komische Warteliste und dass es nun die Möglichkeit auf sofortige Kontrahierung (Vertragsabschluss) gibt. Ich bin eine der 4.466 Glücklichen, die unten stehenden Brief erhalten haben und möchte diesen mit Ihnen teilen, da das etwas mehr Praxisbezug in die Diskussion bringt. Ich habe noch keine öffentliche Stellungnahme und vor allem Handlungsempfehlung zu diesem Brief gefunden, deshalb hier zumindest ein kleiner Einblick:

OEMAG_Antrag.pdf Download this file

Ich möchte hier ein paar öffentliche Fragen stellen und erläutern, wie ich die Dinge sehe. Bei den folgenden Erläuterungen handelt es sich um meine persönliche Meinung, mit dem Ziel, dass im Kommentarfeld weitere Informationen gesammelt werden und offene Fragen beantwortet werden.

Meine Vorgehensweise

Als ich den Brief bekam waren einige Fragen offen. Was passiert, wenn ich das Angebot nicht annehme, und gibt es nicht doch noch irgendeine Möglichkeit den 38ct Tarif zu bekommen? Im Brief wird diesbezüglich etwas um den heißen Brei herumgeredet, bzw. ergibt sich die Antwort aus den folgenden zwei Absätzen, die im Schreiben der OeMAG aber nicht direkt untereinander stehen. 

"Nehmen Anlagen, welche aufgrund des Einreichdatums früher gereiht sind, das Angebot an, rücken die dahinter gereihten Anlagen im bestehenden Kontingent nicht nach. Wird von der Möglichkeit eines sofortigen Vertragsabschlusses kein Gebrauch gemacht, so bleibt der Tarif, der zum Zeitpunkt der Antragstellung verordnet war, aufrecht. Der Förderantrag wird jedoch erst im Jahr gemäß Warteliste abgeschlossen, sofern die drei Jahresfrist ab Antragstellung nicht verstrichen ist. Wäre dies der Fall, erlischt der Antrag ersatzlos." 

Weiter unten heißt es dann:

"Bitte beachten Sie aber zusätzlich, dass gem. §100 Abs.7 ÖkostromG. Ihr Förderantrag und damit Ihr Recht auf Abschluss eines Abnahmevertrages mit der OeMAG zu den verordneten Einspeisetarifen jedenfalls nach Ablauf des dritten Folgejahres nach Einlagen des Antrages erlischt und ein Vertragsabschluss nicht mehr möglich ist." 

Die zwei relevanten Daten sind also das "Jahr gemäß Warteliste", also das Jahr der Reihung -  in meinem Fall 2022 - und das Datum der Antragstellung mit 10.3.2011. 

Meine Entscheidung: JA, NATÜRLICH!  

Im ersten Absatz wird klargemacht, dass ich bei Nichtannahme der Kontrahierung erst 2022 mit einem Vertragsabschluss rechnen kann, jedoch nur unter der Voraussetzung, dass bis dahin noch keine drei Jahre vergangen sind. Da zwischen 2011 und 2022 satte 11 Jahre liegen und Anlagen eben nicht nachrücken, bleibt mir nichts anderes übrig als anzunehmen, um überhaupt eine Chance auf Kontrahierung zu haben. Auch wenn ich das Angebot zur sofortigen Kontrahierung natürlich ohnehin angenommen hätte, hätte ich mir doch gewünscht, dass diese Aussage etwas deutlicher hervorgestrichen wird. De facto haben alle Anlagen, die in der Warteliste im Jahr 2014 oder später liegen, nur diese eine Möglichkeit.

Ist es klug den Antrag nicht anzunehmen? - EHER NEIN!

Wie müsste nun die Anlage, die doch noch die 38ct bekommt, aussehen? Ich kann die Frage nicht mit Sicherheit beantworten, deshalb hier eine Einladung zu Gegenvorschlägen: Das Kontrahierungsdatum müsste im Jahr 2011, 2012 oder 2013 stehen und die Antragstellung müsste nach dem 1.1.2009 erfolgt sein. Ich habe im Photovoltaik-Forum einen Fall gefunden, der diesen Kriterien entspricht. Einreichung im Juli 2010 und Kontrahierung 2013. Es sieht also so aus, als wäre der Großteil der Einreichungen Ende 2010 passiert (denn weshalb wäre sonst einerseits im Juli 2010 noch eine Reihung im Jahr 2013 möglich gewesen, wenn andererseits die Warteliste Anfang 2011 bereits ins Jahr 2022 reichte).

Jedenfalls bin ich froh nicht vor der Entscheidung zu stehen, ob ich nun warten soll oder nicht. Laut OeMAG bekommt man zwar theoretisch in dem zugesicherten Jahr den 38ct Tarif; garantieren kann das aber anscheinend niemand, weil man nicht genau weiß, was sich die Herren und Damen Politiker noch alles einfallen lassen könnten. Hier sind wohl Zockereigenschaften gefragt. Eine 38ct Anlage mit 2012er oder sogar 2013 Preisen zu bauen, klingt schon verlockend - andererseits heisst es so schön: Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach.

Bitte diesen Artikel nicht missverstehen: Es ist eine Riesenchance, dass es diesen Abbau überhaupt gibt und ich bin mehr als dankbar dafür. Die 29,45ct sind bei Weitem nicht zu viel, aber dennoch ausreichend für den Bau; mir fehlt lediglich die Kommunikation der Dringlichkeit, die dieses Schreiben mit sich bringt. 

First Come, - First Serve? - Gute Nachrichten aus der Kontingentdatenbank

Ein weiterer Punkt, der Fragen aufwirft ist der Satz "First Come, First Serve" am Ende des Schreibens. Man könnte vermuten, dass es hier wieder darum geht, so schnell wie möglich einzureichen. Eine Nachfrage bei der OeMAG hat ergeben, dass sich das nur auf Personen bezieht, die nach dem 1. August eine Anlage beantragen. Alle die vor Inkrafttreten des "Abbaus" eine Anlage eingereicht haben, können sich einer Kontrahierungsmöglichkeit sicher sein. Das Geld das nachher noch übrig ist, wird für neue Anlagen verwendet.

Ein Blick in die Kontingentdatenbank bringt in diesem Zusammenhang ebenfalls interessante Erkenntnisse. Mit Datum 13.9.2011 waren € 16,1 Mio. der für den Abbau der Warteliste vorgesehenen € 28 Mio ausgeschöpft. Der Standard hat einen interessanten Artikel dazu geschrieben. Hier außerdem der Link zur aktuellen Kontingentliste die tagesaktuell gehalten wird. (Quelle:OeMAG)

Oemag1309
Da davon auszugehen ist, dass jeder der die Lage erkannt hat, den Antrag bereits angenommen hat, frage ich mich, ob es hier noch eine Informationskampagne bräuchte, um jene Leute wachzurütteln, die den Wert dieses Briefes noch nicht erkannt haben. Ich werde sogar angesprochen, ob ich Leute kenne, die diesen Brief erhalten haben, im Moment aber kein Geld dafür haben. Es gäbe hier also auch etwas externes Kapital, wenn man nicht selbst bauen möchte. 

Zwei wichtige Fristen

Aus meiner Sicht gibt es nun zwei Fristen. Einerseits den 30.9, der für alle gilt, die vor der Gesetzesnovelle einen Antrag gemacht haben und nun diesen Brief bekommen haben, andererseits der Tag an dem sich die Kontingentlsite auf 0 stellt und für heuer keine weiteren Anlagen eingereicht werden können. Dieser Zeitpunkt wird vermutlich noch vor Dezember eintreten. 

Die Voraussetzungen für neue Anlagen waren trotzdem nie besser

Was bedeutet das nun? Jeder, der auch nur ansatzweise daran gedacht hat, jemals eine Anlage zu bauen, sollte umgehend einreichen. Die Chancen auch tatsächlich zeitnah etwas zu bekommen, waren nie besser. Wenn der 28 Mio. Topf ausgeschöpft wird, wartet 2012 das neue Gesetz und man ist gewappnet für den 8 Mio. Topf. Es gibt zwar noch keine Tarife für 2012, aber sie werden hoffenltich nicht stark unter denen für 2015 liegen. So viel Preissenkungsdruck kann man der Branche einfach nicht in so kurzer Zeit zumuten. 

Ich weiß, bei so vielen "Töpfen" verliert man leicht den Überblick. In verkürzter Form könnte man sagen:

Anträge unbedingt annehmen und nicht zögern neue Anlagen einzureichen!

Weitere Artikel zum neuen Ökostromgesetz

 

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Mon, 05 Sep 2011 00:17:09 -0700 "Eine Photovoltaikanlage ist nicht visionär, sondern selbstverständlich" - Mein Besuch bei TELE Haase http://www.dachgold.eu/es-macht-einfach-von-hinten-bis-vorne-sinn-ch http://www.dachgold.eu/es-macht-einfach-von-hinten-bis-vorne-sinn-ch

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Über einen Facebook-Post von Christoph Haase, den Geschäftsführer der TELE Haase Steuerungstechnik GmbH habe ich erstmals von der neuen 72 kWp Anlage Wiens gehört und war sofort begeistert. Endlich ein medienwirksames Wiener PV-Projekt das sich sehen und vor allem herzeigen lässt. Nachdem ich Christoph durch meine Tätigkeiten bei WeissSee schon länger kenne, war ein Besichtigungstermin schnell koordiniert.

Letzen Freitag war es dann so weit und ich war in diesem Vorzeigeunternehmen zu Gast. Die Eindrücke aus diesem Gespräch möchte ich hier schildern. 

Die Entscheidung zur Anlage

TELE Haase ist bekannt für "Pionierarbeit", obwohl er selbst das alles als selbstverständlich sieht. Schließlich war Christoph Haase auch einer der ersten in Österreich, die sich einen Tesla Roadster angeschafft hatten. Nach dieser Investition war klar, dass neben dem Bezug von Ökostrom im Unternehmen, eine PV-Anlage der nächste logische Schritt sein musste. Vor allem, weil ja im Unternehmen selbst Überwachungskomponenten für PV-Anlagen entwickelt werden. Aber nicht nur dieser Aspekt hat den Ausschlag für die Entscheidung gegeben. Mein Lieblingszitate des Tages waren:

"Es macht einfach von hinten bis vorne Sinn!"

"Eine Photovoltaikanlage ist auch nichtmal visionär, es sollte selbstverständlich sein". 

Seine Erklärungen sind die eines Unternehmers und nicht die eines Idealisten.

  • Es macht einfach Sinn die Spitzen im Sommer, die langfristig zu viel kostenintensiveren Investitionen geführt hätten, mit einer PV-Anlage zu glätten. 
  • Es macht auch Sinn, sich den Strompreis für einen gewissen Zeitraum und eine gewisse Menge einfach einzufrieren. 
  • Als Unternehmer ist es außerdem steuerrechtlich sinnvoll, eine Anlage zu bauen. Die Abschreibung verringert schließlich die Steuerlast.
  • Die Anlage erwirtschaftet über dies die Investitionskosten innerhalb von ca. 10 Jahren und produziert dann noch 10-20 Jahre gratis Strom. 
  • Nicht zuletzt ist es jetzt noch PR-wirksam, wobei man diese Summen nicht wirklich mit Zahlen hinterlegen kann. Sollte man aber vielleicht!

Das Battle um die größte Anlage hat begonnen

Laut Wien Energie handelt es sich bei dieser Anlage um die grösste Wiens. Ich bin mir sicher dass nun ein positiver Wettkampf um immer grössere Anlagen begonnen hat und das ist in jedem Fall begrüssenswert. Bin gespannt wo wir die erste 100 kWp Anlage sehen werden. Würde mich auch über Hinweise zu weiteren großen Anlagen in Wien freuen, leider gibt es dazu kein öffentliches Verzeichnis. 

Wiener Förderung sehr wichtig für Gewerbeprojekte

Wichtig für Projekte dieser Art, sind nach wie vor Incentives aus der Politik. Wie Josef Plank zu sagen pflegt: Keine Enkerl ohne Kinder! Die Wiener Förderung ist sehr attraktiv für Gewerbebetriebe (40% der Investitionskosten), weil sie österreichweit die Einzige ist, die de facto keine Größenbeschränkung auf 5kWp hat, wie in den anderen Bundesländern. Aus einem mir nicht bekannten Grund war Wien jedoch über viele Jahre hinweg das einzige Land, in dem die Förderung nicht ausgeschöpft wurde. Vermutlich waren in den vorangegangenen Jahre die Modulpreise einfach noch zu hoch, sodass selbst mit 40% ein Gewerbebetrieb die Investition nicht rechtfertigen konnte. Jetzt macht es jedoch Sinn und man kann nur hoffen, dass Wien diesen Kurs beibehält, auch wenn die Nachfrage nun steigt. 

Eckdaten

Der Vollständigkeit halber, hier auch noch die Eckdaten zur Anlage. 

  • Leistung: 72 kWp
  • Gesamtfläche: 2500 m2
  • Modulfläche: 500m2
  • Anzahl Module: 300
  • Produzierter Strom: ca. 70.000 kWh (deckt ca. 25% des Strombedarfs)

Ich freu mich, dass es nun endlich los geht in Wien. 

Weitere Infos hier.

Bild: (c) TELE Haase Steuergeräte GmbH

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Tue, 09 Aug 2011 02:43:00 -0700 Riesiges Interesse an der PV-Studie Deutschland/Österreich – Noch zwei Wochen Zeit für Teilnahme http://www.dachgold.eu/riesiges-interesse-an-der-pv-studie-deutschla http://www.dachgold.eu/riesiges-interesse-an-der-pv-studie-deutschla

Studie_osterreich_deutschland
Es war ein unglaublicher Start für die erste Photovoltaik-Studie, die sich dem österreichischen Markt widmet. Man merkt, wie groß das Interesse geworden ist, seitdem das neue Gesetz verabschiedet wurde. Große deutsche sowie österreichische Magazine und Portale wie zum Beispiel Photovoltaik und der Solarserver haben schon über die Studie berichtet. Auch die einschlägig bekannten Sonnenseiten von Franz Alt und viele Blogs bzw. Plattformen wie Twitter und Facebook haben den Aufruf zur Registrierung verbreitet.

Diese große Aufmerksamkeit hat dazu geführt, dass bereits über 70 deutsche und österreichische Experten an der Studie teilgenommen haben. Die ersten Ergebnisse lassen bereits wegweisende Schlüsse zu.  Zwei Wochen lang, genauer gesagt bis 24. August gibt es noch die Möglichkeit teilzunehmen. Dazu reicht es, sich hier zu registrieren. Der Link für die Teilnahme wird anschließend versandt.

 

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Thu, 04 Aug 2011 04:56:00 -0700 Es war einmal ... Solarstrom-Preisentwicklung bricht alle Rekorde http://www.dachgold.eu/es-war-einmal-solarstrom-preisentwicklung-bri http://www.dachgold.eu/es-war-einmal-solarstrom-preisentwicklung-bri

Ich kann mich noch gut erinnern, als wir 2008 bei der Tola Solar auf Leo vergeblich das Wort Grid-Parity auf Deutsch gesucht haben. Damals war das Konzept der Netzparität sogar noch utopisch und man wurde als Spinner erklärt. Nur lächerliche drei Jahre später ist sie in Südeuropa Wirklichkeit und für Mitteleuropa in greifbarer Nähe. Ich vermute vielen, die nicht aus der Branche sind, ist die Tragweite dieser Entwicklungen einfach nicht bewusst. Es wird einen Punkt geben, ab dem es günstiger ist, den edelsten Strom den es gibt, selbst zu erzeugen als über verlustreiche Leitungen einzukaufen. Diese Preiskurve zeigt auch, dass die Förderprogramme einzelner Länder, zum wohl erfolgreichsten Entwicklungsprogramm seit Menschengedenken avanciert ist. Es gibt vermutlich nur wenige Milliarden, die sinnvoller investiert wurden. Es sind Gelder, die nicht versandet sind, sondern dazu beigetragen haben, dass bald die ganze Welt die Kraft der Sonne für sich nutzbar machen kann.

Veranlasst zu diesem Beitrag wurde ich soeben von der kraftvollen Presseaussendung des BSW-Solar in der verkündet wird, dass bereits 2013 Solarstrom günstiger als Haushaltsstreim (Arbeitspreis) sein wird. Solarstrom wird Preisbrecher - Kosten seit 2006 halbiert heisst es dort.

 

 

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Thu, 28 Jul 2011 08:42:00 -0700 Darf ich vorstellen: Sepp das Modul http://www.dachgold.eu/darf-ich-vorstellen-sepp-das-modul http://www.dachgold.eu/darf-ich-vorstellen-sepp-das-modul

Das ist Sepp. Sepp ist ein Modul... Er ist etwas verwaist und hat noch keinen Anschluss gefunden, deshalb war er gestern mit mir auf einer geheimen Mission unterwegs. 

Nagut, so geheim war sie nun auch wieder nicht. Musste nur schnell Pressefotos machen lassen, weil ich sie bis Freitag brauche. So musste ich das Shooting innerhalb von 24h organisieren und natürlich durfte auf diesen Fotos ein Modul nicht fehlen. Da ich ja in Deutschland bin und es der Zufall so will, dass mein Vermieter in seiner Schule den lieben Sepp herumliegen hatte (zu diesem Zeitpunkt hatte es noch keinen Namen) hab ich das innerhalb kürzester Zeit geschafft. Echt praktisch!

Sepp hat mich also gestern den ganzen Tag begleitet und so bin ich glaube ich als erste Person dieser Welt öffentlich mit einem Modul in der Hand herumgefahren. Das eine Foto ist auch im Bus entstanden. Komischerweise hat mich niemand darauf angesprochen. Entweder viele wussten gar nicht was das ist, oder sie sind es gewohnt. (Letzteres bezweifle ich.)

Bei diesen Fahrten ist mir auch wieder bewusst geworden, wie wenig meine Mitfahrer über dieses Ding wahrscheinlich wissen. Deshalb möchte ich hier die Chance nutzen und Sepp noch etwas näher vorstellen. 

Sepp ist in Japan geboren, seine Eltern nennen sich Kyocera... Ok, ich hör schon auf und werde wieder seriöser. Mir gehts nur darum etwas mehr Bezug zu den blauen Teilen aufzubauen. Also, er wiegt 8 kg und leistet unter Standardtestbedingungen 80 Watt. Was bedeutet das nun wieder?

Wenn ich Sepp rausstelle, die Sonne das Modul auf nur 25° erhitzt und im rechten Winkel mit einer Einstrahlung von 1000W/m2  auf Sepp draufscheint produziert er in einer Stunde 80 Wh. Noch etwas anschaulicher: Mein Laptop verbraucht braucht pro Stunde ca 65Wh und könnte von Sepp locker betrieben werden solang diese Bedingungen gegeben sind.

Sepp produziert übrigens Gleichstrom und mein Laptop braucht eigentlich ebenfalls Gleichstrom. Aus verschiedensten Gründen, die ich hier aber nicht erläutern kann oder will, muss Sepp's Gleichstrom erst über einen Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden. Dieser Wechselstrom fließt dann zu meinem Adapter und wird dort wieder in Gleichstrom umgewandelt, damit mein Laptop den Saft "verdauen" kann. 

Alles unklar?

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Thu, 21 Jul 2011 02:04:00 -0700 JETZT REGISTRIEREN zur Photovoltaikstudie 2011 Deutschland/Österreich http://www.dachgold.eu/jetzt-registrieren-zur-photovoltaikstudie-201 http://www.dachgold.eu/jetzt-registrieren-zur-photovoltaikstudie-201

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Endlich ist es soweit. Die Vorbereitungsarbeiten zur Solarstudie, die ich im Rahmen des Entrepreneurshipprogramms gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen VEND consulting GmbH durchführe, sind abgeschlossen und wir treten in die Registrierungsphase ein. Wir hatten in den Vorarbeiten viele Diskussionen über den Fokus der Studie und dank der positiven Entwicklungen in Österreich kamen wir zu der Erkenntnis, dass der österreichische Photovoltaikmarkt aus Sicht der Marktforschung und auch bei internationalen Studien noch stark unterrepräsentiert ist. Die VEND consulting GmbH wird deshalb als erstes Beratungsunternehmen den Markt professionell aufbereiten und bewerten, um die Attraktivität des Landes sowie mögliche Kooperationspotenziale mit Deutschland zu erörtern.

Der offizielle Titel der Studie lautet:

Deutschland - Chance oder Bedrohung für die Österreichische Photovoltaikindustrie? 

Die VEND consulting GmbH hat bereits mehrere Studien zum Thema Photovoltaik veröffentlicht und bisher war es üblich, dass nur ein ausgewählter Kreis an Unternehmen in diesem Bereich befragt wurde. Dieses Mal möchten wir den Teilnehmerkreis etwas öffnen und auch der Community die Möglichkeit geben, an der Studie teilzunehmen. 

Benefit für deutsche Unternehmen

Mit dieser Studie erhalten deutsche Unternehmen einen komprimierten Überblick über den österreichischen Markt, dessen Förderbedingungen und Ausbaupotential sowie einen anschaulichen Vergleich mit dem bekannten Heimmarkt. Die Ergebnisse können als Entscheidungsgrundlage für einen möglichen Markteintritt herangezogen werden und lassen eine Einschätzung für mögliche Kooperationen zu.

Benefit für österreichische Unternehmen

Österreichische Unternehmen erhalten einen Einblick darüber, wie der österreichische Markt aus deutscher Sicht wahrgenommen wird und ob es bereits Bestrebungen für einen Markteintritt gibt. Ein wichtiger Teil der Studie ist die Erhebung von möglichen Kooperationspotentialen und Imagewerte der beiden Länder.

Teilnahme

Falls Sie Interesse an einer Teilnahme der Studie haben, sollten Sie sich umgehend über diesen Link anmelden. Als Dankeschön für die Teilnahme bekommen Sie eine Zusammenfassung der Befragungsergebnisse kostenlos zugesandt sowie die Möglichkeit, die vollständige Studie zu einem Sonderpreis von 375,-€ anstatt 750,-€ (zzgl. MwSt.) zu erwerben.

Hier gibts weitere Infos. 

 

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