Präsentation der Photovoltaikstudie Österreich/Deutschland

Am 4.6.2012 wird die Photovoltaikstudie Österreich/Deutschland erstmals einem öffentlichen Publikum präsentiert. Die Präsentation gibt Einblicke in die Studie, die weit über den Ergebnisbericht hinausgehen. Interessante Energiedaten, Potentialanalysen und Preisausblicke sind nur ein Bruchteil der umfangreichen Ergebnisse. Eingeladen sind Journalisten, Beamte aus den Energiegremien, Brancheninsider und natürlich Interessierte. 

Bei manchen Browsern kann es durch unterschiedliche Einstellungen zu Darstellungsproblemen beim Anmeldeformular kommen. Die Anmeldung ist deshalb auch online hier möglich.

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  • Wo: Treibhaus - Palais Eschenbach, Eschenbachgasse 11, Wien
  • Wann: Monag, 04.06.2012 18:30-20:30
  • Wer: Alle Interessierten

Bitte unbedingt registrieren, da nur max. 50 Personen teilnehmen können. Eintritt gibt es nicht, jedoch freuen wir uns in gewohnter Treibhaus Tradition über eine Flasche mitgebrachten Wein.

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Vorab hier die Ergebnispräsentation als Einstimmung, dort werden jedoch auch noch nicht veröffentlichte Informationen präsentiert. 

http://www.slideshare.net/corneliadaniel/ergebnisbericht-photovoltaikstudie-sterreich-deutschland

Wer sie vorab schon kaufen möchte, kann sie hier erwerben.Teilnehmer bekommen jedoch einen Rabattcode für Shareit, es könnte sich also lohnen zu kommen.

 

PV-Studie nach 1400 Views nun auch auf photovoltaikstudie.de erhältlich

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Ich freue mich sehr, dass seit dieser Woche die PV-Studie Österreich/Deutschland nun auch über weitere Kanäle vertrieben wird. Unter anderem über die renommierteste Seite für Photovoltaikstudien im deutschen Markt - auf www.photovoltaikstudie.de.

Michael Ziegler ist sowas wie DER Solarstudienguru und führt regelmäßig Befragungen der deutschen Szene durch. So gibt es dort Gehaltsstudien, Anlagenpreisstudien und Modul- sowie Wechselrichterherstellerbefragungen

Bei dieser Art der Bestellung wird die Studie ausschließlich per pdf versandt und wird innerhalb 24 Stunden nach Bestellung geliefert. Oft auch schon prompt nach Bestellung. Deshalb auch der etwas günstigere Preis von € 490,-. zzgl. USt. 

Seit kurzem ist die Studie auch auf share-it erhältlich. Bestellungen sind ab sofort nun auch dort möglich. 

Das Interesse ist nach wie vor sehr groß und ich freue mich über fast 1400 Views auf Slideshare. Wer glaubt, dass die Ergebnispräsentation schon einen Großteil der Informationen umfasst sollte sich bewusst machen, dass in der Studie mehr als 100 informativer Grafiken enthalten sind, die durch viel Detailarbeit gemeinsam mit VEND consulting entstanden sind. 

Hier gibts weitere Infos zur Studie

 

Energiewende auf Dänisch - Wo Fakten bereits Fakten sind

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Über den Deutschland Teil des ELEEP-Study Trips habe ich ja bereits berichtet und es ist klar: "Energiewende is the new Zeitgeist". Mitte der Woche ging es aber weiter nach Kopenhagen um ein Land zu erleben, dass noch viel weitgehendere Entscheidungen in Richtung Zero-Emission-Country getroffen hat, als wir uns vorstellen können. Erstaunlich wie wenig man von diesem Land hört. Man hat wohl Angst, noch mehr Länder könnten auf solche Ideen kommen wie die alles andere als "dämlichen Dänen". Ich werde deshalb hier nur die wichtigsten Erkenntnisse aufbereiten und bei manchen Themen einen eigenen Betrag dazu verfassen. 

100% erneuerbar bis 2050 und das mit Regierungsbeschluss und hunderten konkreten Maßnahmen

Während unsereins hier in Österreich sich mit "wischi-waschi-wir-sind-eh-supa-Energiezielen" - die diesen Namen eigentlich nicht verdient haben, abspeisen lassen muss, ist in Dänemark ein unglaublicher Wurf an verpflichtender Energiepolitik gelungen. Das Think-Progress Magazin titelt treffend: 

A True ‘All Of The Above’ Energy Policy: Denmark Affirms Commitment To 100% Renewable Energy By 2050

Da hier alle einzelnen Punkte super aufgelistet sind, werde das nicht wiederholen und mich auf den Unterschied zu anderen Ländern konzentrieren. Das Parlament hat eine Fülle an Maßnahmen und alle dazugehörigen Gelder für einen 100% Umstieg auf Erneuerbare beschlossen! Es ist keine leere Worthülse und sie gehen damit weiter als es die EU je verlangen würde und das in sowohl bei Elektrizität, Wärme und Verkehr. Die einzelnen Energieformen sind außerdem so aufeinander abgestimmt, dass aus jeder Form, der größtmögliche Benefit herausgeholt werden kann. Österreich hat zwar viele Energiestrategien und auch eine Energieautarkiestudie, aber von einer Implementierung sind wir durch Partikularinteressen noch meilenweit entfernt. Dänemark hat es geschafft, alle Interessen unter einen Hut zu bringen.

Wir hatten auch ein Treffen mit dem dem Chef der dortigen Industriellenvereinung. In Dänemark ist gelungen, was in anderen Ländern noch undenkbar wäre. Die Industrie unterstützt die Energiewende und lässt sich auf verpflichtende Reduktionsziele ein. Natürlich hilft es, wenn durch Weltmarktführer wie Vestas und Grundfos die Kräfte innerhalb der Kammern etwas anders verteilt sind. Jedenfalls ist es schön zu sehen, dass eine Eingung vieler Interessen möglich ist. Überhaupt stimmt es mich zuversichtlich, dass Dänemark sogar noch weiter geht als Deutschland und vorzeigt, dass es möglich ist. 

180% Reichensteuer auf Autos

Das war die aufsehenerregendste Erkenntnis des Trips. Man stelle sich eine Gruppe liberal denkender US-Amerikaner vor, denen erzählt wird, dass es möglich ist, dass ein Land 180-200% Steuern auf Autos einhebt, glückliche Einwohner und nichtmal eine Grüne Partei hat. Alles außerdem ohne kommunistische Regierung und mit dem Einverständnis der Bürger und einer langen Geschichte sozialdemokratischer Regierungen. Ich bin ja echt kein Freund der Sozialdemokratie so wie sie in Österreich gelebt wird (im Übrigen gar keiner derzeitig gelebten Politik), aber das Vertrauen der Dänen, dass der Staat tastächlich Sinnvolles mit dem ganzen Geld macht und den Bürgern und nur den Bürgern zu dienen hat, ist unerschütterlich. Ich habe auch versucht den historischen Hintergrund dieser Steuer herauszufinden. Bei drei Leuten bekam ich drei unterschiedliche Antworten. Einer sagte, es wäre eine historische Luxussteuer gewesen, der andere einfach eine Geldbeschaffungsmaschine, die möglich ist, weil es keine inländischen Autobauer gibt und der dritte, ein Junger, dachte das wäre wegen der externen Kosten. 

In Dänemark sind die Fakten bereits Fakten

Ja, in Dänemark wissen sowohl die Menschen, als auch die Politiker über externe Kosten Bescheid und nehmen sie ernst, um dem weltweiten Marktversagen am Energiemarkt entgegenzuwirken. Überhaupt scheint es, als wären dort Fakten bereits Fakten. Luftverschmutzung kostet Geld und Gesundheit und es gibt ein Preisschild dafür. Punkt. Aus. Fertig. Außerdem wird nicht mehr über den Klimawandel diskutiert, sondern schon jetzt Überschwemmungsmauern für den steigenden Meeresspiegel gebaut. Auch die Abwasserkanäle wurden für die kommenden Klimaveränderungen neu berechnet. Dass ein Vorsprung bei Erneuerbaren Energien volkswirtschaftlich das Beste ist, was sich ein Land wünschen kann, ist ebenfalls im dänischen Hausverstand verankert. Dass das alles etwas kostet und langfristig aber billiger ist, ist auch vielen klar. 

Alles gut oder auch was faul im Staate Dänemark?

Um der Lobeshymne auch noch etwas entgegenzusetzen sei hier noch erwähnt, dass in Dänemark auch Kohle abgebaut wird, die natürlich weiterhin an jene Staaten verkauft werden wird, die nicht so strenge Richtlinien haben, auch wenn Dänemarks Energiemix schon lange CO2 frei ist. Da Dänemark trotz allem ein freier Staat ist und man den Firmen nicht vorschreiben kann was sie verkaufen und was nicht, fürchte ich, dass dies so lange andauern wird, bis eben globale CO2 Richtlinien die externen Kosten von Kohle berücksichtigen und diese wirtschaftlich unattraktiv wird. 

Hier noch ein paar Bilder.

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Über die Elektromobilitätspläne bei Better Place und die Insel Samsø werde ich im ÖkoEnergie-Blog berichten. 

Auf den Spuren der Energiewende - Deutschland

Die letzte Woche stand ganz im Zeichen der Energiewende. Im Rahmen des ELEEP Programms war ich wieder eingeladen eine Woche lang mit ausgewählten jungen Leuten aus der transatlantischen Energieszene, in die Tiefen der aktuellen Energieentwicklungen Europas einzutauchen. Es ist unglaublich wie viel derzeit im Gange ist. Der Titel der Tour war:

Transformation of the Energy Economy: Natural Gas, Renewable Energy, Smart Grids, and Electric Mobility

Das Program war dicht gesäht und so hatten wir die Möglichkeit unglaublich viele Aspekte der Energiewende kennenzulernen. Hier die Highlights:

Ecologic Institute - Der Umwelt Think Tank

Treffen mit Andreas Krämer dem Direktor vom Ecologic Institute mit einem spannenden Vortrag über die Zukunft der deutschen Energiepolitik. Hier wurde erstmals das Thema angesprochen, warum man sich in Deutschland zuerst von Atom und dann von Kohle verabschiedet hat. Das praktisch inexistente Thema Kohle sollte uns die ganze Reise begleiten. 

Nord Stream in Lubmin - neue Gas Business Modelle gesucht

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In Lubmin kommt die neue Gasversorungspipline Europas an. Nord Stream ist eines der größten Gasprojekte derzeit. Obwohl ich weiß, dass Gas die beste Komplementärform zu erneuerbaren Energien ist, wurde ich den Eindruck nicht los, dass die Gasindustrie noch nicht bereit ist "nur" als Regelenergie herzuhalten. Verträge über 50 Jahre zementieren die Machtverhältnisse zusätzlich für viele Jahre. Es gibt anscheinend noch keinen vernünftigen Business Case für ein Gaskraftwerk, welches nicht auf Volllast fährt. Es kann eben nur laufen, wenn gerade der Wind nicht weht oder keine Sonne scheint. Ich hoffe, dass hier neue Geschäftsmodelle emporkommen. Von den Energieversorgern ist diesbezüglich wohl nicht viel zu erwarten. 

Greifswald - So sichtbar war die Unbeherrscharkeit einer Technologie noch nie

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Die Besichtigung des stillgelegten Atomeaktors in Greifswald hat zumindest mir vor Augen geführt, dass diese Millionen Rohre und Regelungen nicht unbedingt dafür gemacht sind, fehlerbehaftete Menschen herumhantieren zu lassen. Greifswald wurde nach der Wende geschlossen, weil man der russischen Technologie nicht mehr vertraut hat. Wohl eine weise Entscheidung. Bei der Tour wurde vor allem aber eines offenslichtlich. Der Abbau solcher Anlagen (Decomissioning) verschlingt Millionen wenn nicht Milliarden. Das für mich schlagenste Argument gegen Atomenergie ist nach wie vor, zu teuer, wenn Versicherung und Abbaukosten miteingerechnet werden. 

Meeting with the "Big Guys"

Der letzte Tag in Deutschland stand im Zeichen der Großen Player Eon, BP, IEA und Exxon. Der große Unterschied zu Österreich war hier, dass die Energieversorger bereits die Möglichkeiten der Erneuerbaren verstanden haben und selbst ins Geschäft einsteigen. Die Abneigung gegen abgelegene Bauernhöfe, die zu viel Strom ins Netz einspeisen war aber auch dort deutlich spürbar. Einen guten Punkt hatte der Vortragende aber: Die Erneuerbaren sind nun 21 (21% Anteil) und somit erwachsen. Nun müssen sie auch Netzverantwortung übernehmen. 

Fazit - Energiewende wird der neue "Zeitgeist"

Es gibt kein richtiges Wort für "Energiewende" im Englischen. Termini wie "Energy Turnaround" oder "Energy Transition" geben den Sinn nicht so recht wider. So zeichnet sich bereits ab, dass sich auch im Englischen das Wort "Energiewende" durchsetzen wird. Wie ironisch, dass auch "Zeitgeist" ein ähnliches Schicksal ereilt hat. So wird die "Energiewende" der neue "Zeitgeist". Doppelbödigkeit at its best!



 

Photovoltaik-Bautagebuch die Dritte: Angebote vergleichen und Bäume fällen!

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Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich bei der OeMAG einen Antrag für einen Einspeisetarif für eine private PV-Anlage gestellt. Damals noch ohne zu wissen, ob es tatsächlich etwas wird. Ich habe auch schon meinen Weg dorthin beschrieben und natürlich habe ich hier auch meine Freude geteilt, als ich tatsächlich eine der "Auserwählten" war, die in den Genuss des Abbaus der Warteliste gekommen war. Nun denke ich mir, dass ich die Entwicklungen des Projektes weiter dokumentieren sollte und nachdem ich ein intensives Planungswochenende hinter mir habe indem ich mein neues Produkt welches ich auch bei Dachgold anbieten will getestet habe, möchte ich wieder ein paar weitere Einblicke teilen und auch weiterhin ein PV-Bautagebuch führen. 

Angebote vergleichen kann zur Herausforderung für Kunden werden

Das neue Produkt ist nicht so wahnsinnig neu und auch nicht großartig innovativ, aber für den Kunden nützlich. Es ist die Unterstützung beim Angebotsvergleich, da Kunden, die mit dem Thema nichts am Hut haben, einfach maßlos überfordert sind mit den vielen Positionen oder der richtigen Konfiguration einer Anlage. Ich habe nun einige Systeme getestet und einen eigenen Prozess für diese Aufgabe entwickelt. Mit Details dazu verschone ich Sie jetzt aber. 

Darf man für eine PV-Anlage Bäume fällen?

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Ich hoffe unter meinen Lesern sind keine Hardcore-Naturschützer, die würden sich jetzt nämlich furchtbar aufregen, weil wir heute einen Baum gefällt haben um den Ertrag der zukünftigen Anlage zu optimieren. Er stand zwar nicht direkt davor, aber an manchen Tagen hätte er doch einiges an Verschattung verursacht, wenn die Sonne gerade tiefer steht. Es handelte sich dabei um einen Zwetschkenbaum, der wie man sieht innen schon etwas gefault hatte und ich mich außerdem gar nicht mehr erinnern kann, wann ich dort zum letzten Mal Zwetschken gegessen hätte. Da Bäume auch noch andere Zwecke haben, als CO2 in Sauerstoff umzuwandeln und Früchte zu geben, wird er nun unser Haus erwärmen oder als Kommode ein Zimmer schmücken. Gut, dass der  Zwetschkenlook gerade voll im Trend ist ;-). Ich glaube die oben gestellte Frage beantwortet sich somit von selbst. 

Das Bild oben ist übrigens eine Simulation aus PV-Sol. Sicher noch nicht perfekt, aber ich find diese "Augmented Reality Features" einfach genial. 

Nun heisst es die richtigen Module für das Projekt auszuwählen und einen Anlagenbauer zu bestimmen. Ich werde wieder darüber schreiben, wenn diese wichtige Entscheidung gefallen ist. 

Weitere Berichte aus der Reihe PV-Bautagebuch

PV-Studie Österreich/Deutschland out now!

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Gut Ding braucht Weile sagt man so schön! Ich freue mich zu verkünden, dass die Photovoltaikstudie, die den österreichischen mit dem deutschen Markt vergleicht nun erhältlich ist. Sie ist im Rahmen einer deutsch-österreichischen Kooperation mit dem Nürnberger Unternehmen VEND consulting GmbH entstanden und ist die erste private Studie, die in dem Bereich in Österreich erschienen ist. 

Die Arbeit an dieser Studie war für mich unglaublich bereichernd. Ein umfassendes Verständnis der österreichischen Energiepolitik und eine klare Gegenüberstellung zweier Länder, deren Entwicklung nicht unterschiedlicher hätte sein können, sind nur wenige Erkenntnisse daraus.

Die Studie in Zahlen

  • 200 Seiten
  • 100 Abbildungen und Tabellen
  • 50 verarbeitete Studien
  • 400 österreichische PV-Unternehmen kategorisiert im Anhang

Obwohl wirklich nur die wichtigsten Informationen enthalten sind, wurde die Studie sehr umfangreich. Das liegt aber vor allem daran, dass 100 Abbildung und Tabellen enthalten sind, die für sich bereits einiges an Platz beanspruchen. Es hat mich aber immer schon gestört, dass die besten Studien so schwer lesbar sind, weil an der Visualisierung gespart wurde. Natürlich ist das unglaublich viel Arbeit aber gerade dieser Mehraufwand macht die Arbeit erst wertvoll.

Ein Zuckerl sind die knapp 400 PV-Unternehmen, die nach Bundesland und Branche (Dienstleistung, Hersteller, Händler) kategorisiert sind. Es handelt sich hierbei um keine vollständige Liste, aber zumindest vermutlich die Umfangreichste, die es derzeit gibt und vor allem für deutsche Unternehmen, die Kooperationspartner suchen, wertvoll sein könnte. 

 

kWh statt ExaJoule

Wichtig war uns das Thema so verständlich wie möglich aufzubereiten. Das äußert sich unter anderem darin, dass wir versucht haben, so viele Energieeinheiten wie möglich metrisch bzw. in Watt auszudrücken. Nur ein ganz kleiner Teil der Menschen kann sich tatsächlich etwas unter ExaJoule oder Steinkohle- bzw. Erdöleinheiten vorstellen. Die kWh an sich ist schon komplex genug für die meisten, das muss man nicht noch schlimmer machen. 

 

Bestellung

Für Nicht-Studienteilnehmer ist die Studie zu einem Preis von € 750,00 (zzgl. MwSt). über die VEND-Consulting GmbH zu erwerben. Um einen ersten Überblick über die Inhalte zu bekommen ist hier das Inhaltsverzeichnis und der Ergebnisbericht einzusehen. 

(download)

Weitere Dachgold-Beiträge zum Thema:

 

 


 

 

 

ELEEP #2: Grün ist das neue Marmor in den USA

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Sorry, die tägliche Berichterstattung hat wohl doch nicht so geklappt. Damit nun doch noch ein paar Infos hängen bleiben, werde ich hier die Highlights nochmal fotografisch teilen und etwas beschreiben. Mein ELEEP-Kollege Andrew Holland hat in seinem Blog noch detaillierter berichtet.

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Dieses Foto ist aus dem Meetingraum des Energieversorgers DT-Energy. Dieses Meeting t hat eines sehr deutlich gemacht. Wenn Energie so billig ist (11-13ct/kWh für Privathaushalte, deutlich weniger für Industrie) wirds etwas schwierig mit Erneuerbaren. Das Ziel für 2020: 1000 MW Wind und 20 MW PV (bei Einstrahlungsverhältnissen von Norditalien). Was aber auch klar ist, sobald sich die Energiepreise ändern, wird man gar nicht so schnell schauen können und die USA wird zum grünen Riesen, bis dahin ist grün eben Prestigesache (s.u). 

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Den größten Impact im Veränderungsprozess von Detroit, wird das Immobilienprojekt von Dan Gilbert, der Gründer von Quicken Loans haben. Nachdem sein Immobilienunternehmen Bedrock letztes Jahre drei Skyscraper in Downtown aufgekauft haben und mit ihren tausenden Mitarbeitern die Stadt wieder beleben, wird auch bald ein neuer Skypscraper - angeblich das grünste Hochhaus weltweit - die Skyline schmücken. Diese Wörter ("greenest building in the world") hab ich auf der Reise übrigens mehrfach gehört. "Green sells" ist das Gebot der Stunde. 

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Nebenbei investiert das Unternehmen in Entrepreneurship und hat einige sehr schmucke Inkubatoren aufgebaut. Madison ist angeblich der neue HotSpot der Gründerszene. 

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Über die Detroit Motorshow, die wir im Schnelldurchlauf von 7-8 Uhr früh besucht haben, gibts im ÖkoEnergieblog einen Bericht von mir. Das schmucke Teil hier ist die Antwort von BMW auf den Tesla.

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Ein Ereignis der besondern Art, war die Besichtigung von Projekt Heidelberg. Nachdem man eine Weile durch verfallene Siedlungen im Osten Detroits fährt, taucht auf einmal diese eigenartige Kunstwelt auf, die einen einfach nur faszinieren kann. Das könnte mal ein Touristenmagnet werden, sobald sich die Stadt mal von seinem Schmuddelimage befreit hat. 

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Die zweiter Hältfe der Tour fand in Pittsburgh statt. Eine Stadt, die gemeinsam mit dem Fall der Stahlindustrie mit verheerender Luftverschmutzung und hoher Abwanderung zu kämpfen hatte. Die Stadt hat sich mittlerweile erholt und vor allem die Gesunheitsindustrie (Überraschung...) und die Energieindustrie haben wieder Fuß gefasst. Ein Riesenthema ist dort das Marcellus Schiefergasfeld. Die Förderung wird dort vorangetrieben obwohl das Grundwasserthema nicht restlos geklärt ist. Die Einstellung ist eher so: Wir haben es auch schon geschafft "gelbe Luft" wieder halbwegs sauber zu kriegen, das mit dem Wasser schaffen wir also auch, außerdem führt das auch zu Wirtschaftswachstum... Der Wortlaut war natürlich nicht ganz so, aber das ist die Message, die bei mir angekommen ist. 

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Neben dem Thema Schiefergas setzt Pittburgh stark auf "Green Buildings". Angeblich gibt es dort die höchste Dichte an LEED zertifizierten Großprojekten (Hier eine Liste). Bei zweien durften wir vorbeischauen. Bei den PNG Bank und dem auf dem Bild zu sehenden neuen Projekt vom Phipps Conservatory. Hier ein toller Film, der einen ganz guten Eindruck von dem Projekt und dem Plan des neuen Gebäudes, welches gerade im Bau ist, gibt. Es soll ebenfalls, "the greenest building in the world" werden. In diesem Fall könnte ich es mir sogar vorstellen. Die Leute die dahinterstehen sind starkt daran interessiert, wirklich das "Richtige" zu tun und nicht jene Technologie, die sich vermeintlich am Schnellsten rechnet. Hier eine tolle Auflistung aller Punkte, die beim Neubau berücksichtig werden. Richard Piachentini, der Kopf hinter allen Bemühungen hat mich auch auf den Claim, der sich durch viele us-amerikanische Projekte zieht, gebracht: Green is the new marble. Über dieses Projekt werde ich auch noch näher im ÖkoEnergieblog berichten. 

 


 

ELEEP #1: It's all about parking!

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Wie versprochen möchte ich diese Woche die Impressionen meines ELEEP Trips mit euch teilen. Heute war der erste Tag und es ist bereits absehbar, wie intensiv die Woche werden wird. 

Alleine heute gab es 6 Programmpunkte:

  1. Morgenmeeting
  2. Panel mit Stadtmanagern, Stiftungsräten, Entrepreneurinitiativen für einen Überblick über die derzeitige Situation in Detroit
  3. Lunchmeeting bei DTE Energy - dem lokalen Energieversorger über die Entwicklungen im Energiesektor
  4. Besichtigung des neuen Stadtteils "Midtown" und des einzigen? Niedrigenergiehauses inkl. Solarthermie, Photovotaik & Geothermie in Detroit. 
  5. Führung und Vortag bei Quicken Loans und Bedrock RealEstate - Präsentation der großen Vision für Detroit von Dan Gilbert
  6. Dinner Dialogue mit der Kresge Foundation über die Projekte in Detroit 

Über jedes einzelne dieser Treffen könnte ich nun einen ganzen Beitrag schreiben. Da es nach europäischer Zeitrechnung bereits 3:30 nachts ist, werde ich mich auf einige wenige Punkte beschränken. Das Highlight war in jedem Fall das Treffen beim Quicken Loans, aber das braucht einen Beitrag für sich. 

THE BIG THREE dominieren nach wie vor die Denke von Detroit

Detroit ist nach eigenen Angaben Opfer ihres eigenen Erfolges geworden. The Big Three - die großen Autohersteller Ford, GM und Chrysler haben Detroit in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem der innovativsten Gegenden der Welt gemacht. Die Menschen wurden verwöhnt durch Unmengen an Arbeitsplätzen, Benefits und unendlich viel zusätzliches Kapital für Sport und Kultur. Seit den 60er Jahren hat sich das jedoch geändert und Detroit hat es verabsäumt sich etwas anderes als die Autoindustrie aufzubauen. Zu Beginn des 21. Jahrhunderts ist Detroit in den Köpfen vieler Amerikaner ein verlassenes Dorf, das dem Untergang geweiht ist. Seit dem sprießen jedoch unzählige Initiativen aus dem Boden um das zu verhindern. Bei einigen Gesprächen hatte ich aber dennoch das Gefühl, dass man irgendwie doch hofft, dass die Autoindustrie wieder Fuss fasst und dadurch alles gut wird. Am eklatantesten wird das in der Parkplatzpolitik sichtbar. 

Unmengen an Parkplatzflächen vs. 8 Fahrräder

Ich hab noch nie in meinem Leben so viele Parkplätze gesehen!! Detroit ist voll mit Parkplätzen. Die Big3 haben dafür gesorgt, dass die Einwohner Unmengen an Autos kaufen können und trotzdem immer einen Parkplatz haben werden. Wer ein neues Wohngebäude bauen möchte, muss dafür sorgen, dass für jede Wohneinheit 1,5 Parkplätze zur Verfügung stehen müssen. Jeder Parkplatz, der für ein Wohnprojekt umgewidmet werden muss, muss dafür sorgen, dass die verloren gegangenen Parkflächen anderswo wieder auftauchen. Öffentliche Transportmittel gibt es sowieso nicht - der verlassene Bahnhof gilt sogar als offizielles Symbol des Verfalls der Stadt und während unserer ganztagestour habe ich in den ganze 8 Fahrräder gezählt!!! Echt unglaublich welch starken Einfluss die Firmen auf die Stadt genommen haben. Umso aussichtsloser scheint eine Zukunft ohne sie. Deshalb sind Parkplätze wirklich in jedem Bauprojekt ein unumgänglicher Faktor. 

Licht am Ende des Autotunnels

Neben den sichtbaren Problemen Detroits passiert gerade unheimlich viel in dieser Stadt. Auch wenn sie in Sachen Energieversorgung und öffentliche Verkehrsmittel noch Lichtjahre hinter Österreich oder Deutschland hinterherhinken, sieht man, welch unheimliche Veränderungskraft in den Amerikanern steckt. Wenns drauf ankommt, kann es schnell gehen. Ich hoffe, dass ich morgen dazukomme, das wohl erstaunlichste Stadtentwicklungsprojekt hier kurz erklären zu können. 

 



 

Emerging Leaders in Energy and Environment Policy oder Detroit I am coming!

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Seit November 2011 bin ich Mitglied eines sehr feinen Kreises: ELEEP. ELEEP steht für Emerging Leaders in Energy and Environment Policy. Es handelt sich dabei um ein Projekt von Young Atlanticist Forum und wird folgendermaßen beschrieben. 

ELEEP ist ein dynamisches, auf Mitglieder beschränktes Forum für den Austausch von Ideen, politischen Lösungen, Best-Practice-Beispiele und beruflicher Weiterbildung für junge, aufstrebende Amerikaner und Europäer, die im Umwelt- und Energiebereich arbeiten.... Wir suchen Personen mit einer Vielzahl von beruflichen Hintergründen, einschließlich, aber nicht beschränkt auf: Volksvertreter (lokal, regional oder auf Bundesebene), legislative Mitarbeiter, Geschäftsleute, Akademiker, Wissenschaftler, landwirtschaftliche Experten, Unternehmer, Experten der Staatssicherheit, Stadtplaner, Energie-Experten und Journalisten.

Außer mir ist noch ein weiterer Österreicher und 75 andere junge Leute aus Amerika und Europa mit dabei. Regelmäßig werden Studienreisen für die aktivsten Mitglieder organisiert. Meine erste beginnt schon am Sonntag und führt mich nach Detroit und Pittsburgh, wo erarbeitet werden soll, wie Industriestädte den Weg zu erneuerbaren Energien finden. Ich bin schon sehr gespannt und werde euch hier mit einem Online Tagebuch über die nächste Woche auf dem Laufenden halten. 

Bild: (c) Sanja Gjenero | Sxc.hu

 

Danke an die Medien!

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Ja, auch soetwas gibt es. Nachdem auf Facebook gerade ein Wall an "Likes" über mich ergangen ist, möchte ich den Beitrag auch hier nochmal einstellen. Meine ersten sechs Monate mit Dachgold waren medientechnisch sehr erfolgreich und das nicht zuletzt weil auch die Massenmedien langsam auf das Thema Sonnenenergie aufspringen. Das freut mich natürlich, die Sonne ist nämlich kein Nischenthema sondern gehört in die Masse.

Hiermit bedanke ich mich für die wohlwollenden Berichte und hoffe, dass das lang so bleiben wird ;-). Überglücklich mit den Medien bin ich dann, wenn ich keine Verwechslungen mehr zwischen Solarthermie und Photovoltaik finden muss und Solarzellen nicht in einen Bericht über erneuerbare Wärme auftauchen. Hier sei an dieser Stelle auf meinen Artikel: Kollektor oder Modul - Bildanleitung für Journalisten verwiesen. 

Hier noch die gesammelten Beiträge. Es sind noch nicht alle online, aber ist schon mal ein Vorgeschmack. 

Bild: Aus "im Job" von Bubu Dujmic